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MasterGecko
Verbraucher Info

Offizielles TSF Totemtier, sowie Oberster Werbeträger
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Verfasst am: Di März 04, 2008 3:24 pm Titel: Werbepause |
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Do not use a hatchet to remove a fly from your friend's forehead. - anonymous
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Sushi motivierter Runner

Anmeldungsdatum: 30.04.2007 Beiträge: 100+ Total Words: 29,743
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Verfasst am: Di März 04, 2008 7:37 pm Titel: Re: [SR3] Dilletantismus? |
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was mich dazu bewegt einen solchen char zu bauen, bzw einfach mal zu fragen, wie man so etwas handhaben könnte ist nicht die tatsache, dass ich etwas unspielbares bauen wollte oder wieder neue sonderregeln in sachen magie zu erschaffen. ich fände es einfach nur interessant zu wissen, wie es wäre, wenn man magisch ist, sich aber nicht hauptsächlich seinen lebensunterhalt mit dieser gabe verdienen will oder ähnliches. man ist einfach nur ein ganz normaler (meta)mensch, der einfach nur sein leben leben will, doch hin und wieder geschehen einfach dinge, die sich seinem verständnis entziehen.
sicher mag er bald erfahren, dass er erwacht ist (spätestens, wenn feuerbälle in einer belebten einkaufspassage aus seinen händen schießen) aber was kommt dann? warum sollte er das fördern? weil er unbedingt sehr viel geld als konzernmagier machen will? wann denn? wenn der char mit 30 davon erfährt, ist er 35 bis er die basics sicher beherrscht, also ganz normal zaubern und/oder beschwören kann. gut.. ein anfänger ohne jegliche erfahrung als sicherheitsmagier für kons oder illusionist für bühnenshows oder was auch immer. und selbst wenn er mit 35 doch schon besser ist.. seine kollegen, die normal gefördert wurden, werden zu diesem zeitpunkt weitaus besser sein als er. ares, mitsuhama, lone star und wie ihr alle heißt: adé.
bleiben kleine(re) kons, die sicher auch gut bezahlen, aber nichts, was er nicht inzwischen als manager eines kleinen transportunternehmens verdienen könnte.
natürlich wäre das trotzdem noch eine abwechslung. aber auch ein risiko, sich von einem dahergelaufenen runner bei der bewachung seines kons gegeekt zu werden.
lange rede kurzer (oder garkein?) sinn: nicht jeder erwachte muss sich damit seinen lebensunterhalt sichern.
was das thema schamane/hermetiker anbelangt, so halte ich es doch für einfacher, einen hermetiker zu spielen, der ebenso autodidaktisch (nur langsamer) wie ein straßenmagier, seine kunst zu tage bringt.
ein schamane wird doch recht schnell von seinem totem "kontaktiert" ..und wenn der char sich dann weigert, zu lernen / sich von seinem totem auf den wegen der magie leiten zu lassen, dann wird das totem in meinen augen doch recht schnell von dem char ablassen. was will der chef mit einem mitarbeiter, wenn dieser keinen arbeitswillen zeigt?
wie gesagt, nur meine meinung. natürlich kann es auch ein schamane auf diesen weg bringen, aber ich sehe nicht wirklich, wie.
dennoch danke für die rege diskussion. sehr interessant. |
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Jingles Runnerlegende

Anmeldungsdatum: 03.08.2004 Beiträge: 1000+ Total Words: 1,701,555 Wohnort: Rhein-Ruhr-Megaplex
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Verfasst am: Mi März 05, 2008 12:58 am Titel: Re: [SR3] Dilletantismus? |
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Tjoa, ich bin im Prinzip derselben Meinung wie Sushi. Wie ich ja auch schon angedeutet habe^^
Um die Frage nach dem "Sinn" zu beantworten: Ein solcher Charakter macht genausoviel Sinn wie jeder andere. Vor allem wenn das Gesamtbild stimmt. Es gibt schliesslich nicht nur Ballermagier. Als Beispiel könnte ich mir sehr gut eine Variante des klassischen Face vorstellen, was von Haus aus schon Charisma, Gebräuche, Verhandlung auf hohen Werten hat, vielleicht noch Verhör, Psychologie etc. Dieses Konzept mit ein klein wenig magischem Mindfuck aufzupeppen stelle ich mir schon recht giftig vor.
Würde sich vor allem mal wohltuend von dem Standardkram abheben, wenn das Ganze auch noch völlig unschuldig rüberkommen würde. Da hätten wir zum Beispiel die perfekte Lolita Der Char muss ja auch nicht unbedingt vom Start weg ein Runner sein. Interessant würde ich sowas auf jeden Fall finden. |
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Thompson Runnerlegende

Anmeldungsdatum: 30.05.2003 Beiträge: 1000+ Total Words: 509,762
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Verfasst am: Mi März 05, 2008 9:34 am Titel: Re: [SR3] Dilletantismus? |
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Jup, interessant allemal.
Aber warum sollte das Totem einen Schamanen kontaktieren?
Sicher, versuchen wird es das, aber wenn der Mensch das unbewußt blockt, dann wird das Totem in den seltensten Fällen einfach damit auf hören. Vielleicht wird er soche "Kontakte" auch Jahrelang als schlechte Träume ab tun. Bis es irgend wann einmal zu seinem "coming out" kommt.
Frei nach dem Motto:
Wo bin ich?
In Deinem Kopf.
Wo kommst Du her?
Ich bin schon immer hier gewesen.
Das verstehe ich nicht....
Guuut...
Also ich sehe da weder bei Schamanen noch bei Hermeten irgendwelche Probleme. Beide eignen sich ganz hervorragend für Dilettanten. Als gute Inspiration dafür gibt es auch den einen oder anderen Roman. Ich weiß nich mehr wie der hieß, aber es ging da unter anderem um einen Trollstreetsam gehobenen alters der feststellt, das er Bärenschamane ist. Sehr gute Story.
Zitat Medizinman:
Romane sind keine Regeln,Heya
Ja is ja guuuut. Es geht auch nich um Regeln. Ganz ruuuuhig.  |
_________________ Thompson
Nur wer gegen den Strom schwimmt,
kommt zur Quelle. |
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Jingles Runnerlegende

Anmeldungsdatum: 03.08.2004 Beiträge: 1000+ Total Words: 1,701,555 Wohnort: Rhein-Ruhr-Megaplex
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Verfasst am: Mi März 05, 2008 11:03 am Titel: Re: [SR3] Dilletantismus? |
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Ja, für den Anfang geht das mit dem Schamanen recht gut Jedenfalls solange nur man selbst Einfluss auf die Story hat. Sobald der Char aber in Interaktion mit anderen SCs tritt, wird´s problematisch. Die können nämlich recht ehrgeizig sein, wenn es darum geht das vermeintliche "Missverständnis" aus der Welt zu schaffen Und ein Schamane der sich offen gegen sein Totem sperrt, obwohl man ihn wiederholt mit der Nase draufstösst, wird sicherlich irgendwann Probleme kriegen. Zumindest wird das Konzept auf Dauer unglaubwürdig und isoliert sich vom Spiel.
Nun muss man sich über die Intention im Klaren sein. Habe ich sowieso vorgesehen dass der Charakter irgendwann dahinter kommt, ist eine schamanistische Tradition sogar besser geeignet als ein Erwachter ohne Totem/Schutzgeist/whatever. Möchte ich aber bei dem Dillettanten-Konzept bleiben, fände ich das andere besser, weil die Unwissenheit auf Dauer einfach glaubwürdiger darzustellen ist und weniger Krämpfe erfordert *g*
Aber das sind (wie immer) nur meine 2 Cent. |
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Medizinmann Der vierte Kreuzritter
Anmeldungsdatum: 01.08.2006 Beiträge: 1000+ Total Words: 222,109 Wohnort: unter den schützenden Tentakeln des fliegenden Spaghetti-Monsters
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Verfasst am: Mi März 05, 2008 11:46 am Titel: Re: [SR3] Dilletantismus? |
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| Angier hat folgendes geschrieben: | | Der Zusammenhang ist jener, dass es genauso leicht/schwierig ist als Schamane ein Magiedilettant zu bleiben, wie als Hermetiker oder Houngan. |
Warum sollte sich ein Totem die Mühe machen,mit jemandem in Kontakt zu treten,Der nichts mit dem Totem zu tun haben will,den es erst grossartig überzeugen muss,dann doch lieber jemand nehmen,der schon von seinem Wesen her zum Totem passt,der es akkzeptiert ?`
Totemloser Schamanismus ist mMn der beste Nährboden für Dillentantismus
mit Trauertanz
(R.I.P. E.Gary Gygax)
Medizinmann |
_________________ http://youtube.com/watch?v=zlfKdbWwruY
http://www.pagetutor.com/jokebreak/139.html
http://video.google.com/videoplay?docid=-4970281608618831020 |
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