Chapter One - Blutige Fliesen
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Technoschamane ShadowRun Forum -> The Living History of a Story Teller

#16: Re: Chapter One - Blutige Fliesen Autor: CertusRaven BeitragVerfasst am: Fr Dez 14, 2007 7:28 pm
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Der blonde Elf, Oni, nickt grübelnd und streicht in sich gekehrt über sein Kinn.
"Wir sollten alle Daten aufnehmen, die wie aufzunehmen fähig sind. Junger Mann, bitte hebe das Hemd etwas an, damit ich die Wunden eingehender ablichten kann."
Oni bückt sich vor, sein Kommlink schonmal auf die Wunden richtend, bis Jay-Jay das Hemd anhebt. Dabei knackt's ganz schrecklich fies in der Hüfte des Klischeelfen. Ein kurzer Ausdruck von Schmerz im Gesicht, dann scheint er sich gefangen zu haben.

#17: Re: Chapter One - Blutige Fliesen Autor: JinglesWohnort: Rhein-Ruhr-Megaplex BeitragVerfasst am: Sa Dez 15, 2007 11:38 am
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Jay-Jay wirkt einen Moment sehr nachdenklich, während sein Blick in die Wirklichkeit zurückkehrt. Er braucht sichtlich eine Zeit um die vielen Eindrücke zu verarbeiten.

"Hm...er is ungefähr 3 Stunden tot", tut er seine Einsichten schliesslich kund. "Wir haben jetzt...", er schaut auf das kleine billige Ding an seinem Handgelenk, was wohl als Com, Pager und Uhr fungiert, "fast 10, also so gegen 7. Wann macht´n der Laden hier auf?" Jay-Jay wirft kurz einen fragenden Blick zum Johnson, schaut dann wieder konzentriert auf die Leiche.

"Er wurde überrascht", murmelt er schliesslich leise. "Aber er wurde von vorne angegriffen...erstochen, wie´s aussieht..."

Jay-Jay lupft das Hemd so weit wie möglich, als der andere Elf ihn dazu auffordert, und darunter werden 3 Stichwunden in der Herzgegend sichtbar.

"Er muss seinem Mörder ins Gesicht gesehen haben", mutmasst der Kleine. "Fragt sich ob er ihn erkannt hat. Oder sie. War´n ziemlicher Schock für ihn, aber das sagt nix aus. Ich wär auch geschockt, wenn auf einmal´n Unbekannter mit nem Messer vor mir stehen würde. Aber ich wär noch geschockter wenn ich denjenigen kennen würde. Und zwar nich als Feind..."

Jay-Jay seufzt kurz und schüttelt den Kopf. Es bringt nichts, sich in Grübeleien und Vermutungen zu verlieren. Die Aussage, dass weder der Vater noch der Sohn angeblich Feinde hatten, lässt er erstmal so unkommentiert stehen, denkt sich aber seinen Teil, wie an dem leichten Stirnrunzeln zu erkennen ist.

Das Stirnrunzeln wird noch ein wenig stärker, als es bei dem blonden Elfenschönling so ganz und gar unelegant im Gebälk knirscht, als der sich bückt. "Ähm...brechen Sie sich nix, Sir", erfolgt ein höflicher Hinweis, begleitet von einem seltsam wissenden Blick aus grossen violetten Mandelaugen, die irritierenderweise die ganze Zeit über nicht blinzeln. "Der Boden is glatt."

Den Trick mit der Maske kennt Jay-Jay.

#18: Re: Chapter One - Blutige Fliesen Autor: lotos runner BeitragVerfasst am: Mo Dez 17, 2007 12:29 pm
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"Mein Restaurants haben alle täglich von 09:30 Morgens bis 23:30 Abends auf" sagt er mit leicht bedrückter Stimme, während er sich einen Kaffee macht.

#19: Re: Chapter One - Blutige Fliesen Autor: Dennis BeitragVerfasst am: Mo Dez 17, 2007 11:04 pm
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Der große Begleiter des kleinen Elfchens beobachtet die Untersuchungen von weiten, schließlich möchte er nicht im Wege stehen und weiss zu genau das sowas überhaupt nicht sein Ding ist. Aber Tiger macht sich ein paar Gedanken über die Worte der Leute, schließlich wurde er passend motiviert um seine Birne zu strapazieren. Aus dem Grunde schaut er nachdenklich zu den anderen und kratzt sich am Hinterkopf. "Hm, wer war denn noch um diese Zeit hier?" Selbst wenn das Geschäft noch nicht eröffnet war, gewissen Sachen müssen halt schonmal vorbereitet werden, bevor mal irgendwelche Leute hereinlässt. "Vielleicht hat jemand ja irgendwas mitbekommen?" Sein Blick ist fragend und geht zwischen dem Vater des Ermordeten und der Frau hin und her.

#20: Re: Chapter One - Blutige Fliesen Autor: FletcherWohnort: Niles, Clan Heimatwelten BeitragVerfasst am: Di Dez 18, 2007 10:40 am
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„Mhm , wer war das letzte Mädchen, das er hatte?“
Langsam lässt die Elfe den Blick umhergleiten um ein paar Bilder von dem Tatort, dem Typen, dem Toten und der Frau zu machen.

„Erstochen wies aussieht? Du wirst doch wohl ne Stich- von ner Schusswunde unterscheiden können – andernfalls geb ich dir da mal Nachhilfe.“
Mit einem leichten Schmunzeln lößt sie sich von dem Türrahmen und gesellt sich zu Jay-Jay, wobei sie versucht, keine Fußspuren im blut zu hinterlassen. Auf dem Weg dorthin zieht die Elfe aus ihrer Jackentasche ein paar schwarze Lederhandschuhe. Man will ja keine Spuren hinterlassen.
Danach kniet sie sich neben ihn und guckt sich den Toten auch mal genauer an – und macht natürlich ein paar Bilder.

„Kommt drauf an Kleiner. Wenn mir jemand mit nem Messer blöd kommen würde, hätte derjenige wohl nicht viel Spaß dran – aber verschiedene Reaktion von verschiedenen Leuten auf bestimme Aktionen sind ja normal“

#21: Re: Chapter One - Blutige Fliesen Autor: lotos runner BeitragVerfasst am: Di Dez 18, 2007 10:53 am
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Die Kellnerin schaut zu Tiger "Also es waren 3 Gäste im Restaurant. Einer saß bei mir an der Theke und erzählte mit mir, er ist Stammkunde, einer saß am ersten Tisch da vorne wo die Türe ist und einer saß hier" Sie zeigt auf eine Bank, die als drittletzte zur Toilette steht "Aber ich habe nicht gesehen, dass diese Person auf Toilette ging. Sie hat Bar bezahlt. Ein Mann ungefähr Mitte bis Ende 20. Schwarze Kurze Haare und ich glaube Braune Augen und eine Braune Lederjacke." sagt sie zum Tisch blickend

#22: Re: Chapter One - Blutige Fliesen Autor: JinglesWohnort: Rhein-Ruhr-Megaplex BeitragVerfasst am: Di Dez 18, 2007 12:43 pm
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"Nö."

Jay-Jay schaut auf und lächelt Miss Neunmalklug ausgesucht freundlich an.

"Jedenfalls nich von da hinten und durch´n Hemd. Aber du kannt mir gerne vormachen wie das geht, Schwester. Scheinst ja gute Augen zu haben. Hm...anscheinend hatte der Killer Spass dran. Beziehungsweise Erfolg. Unser Freund hier is nämlich mausetot. Übrigens..."

Der Kleine wendet den Blick von der Elfe ab, und richtet ihn nachdenklich auf den Boden. Aufgrund seiner Kurzsichtigkeit war ihm vorhin nicht aufgefallen, dass der Tote nicht nur in einer Blut-, sondern auch in einer Wasserlache liegt. Jetzt aus der Nähe sieht er aber schon die fein im Wasser zerfasernden Blutschlieren. Jay-Jay ist kein Experte was Restaurant-Toiletten angeht, aber seinem bescheidenen Wissen nach hat man dort meistens keine Fussbodenspülung.

"Wo kommt eigentlich das viele Wasser her?"

#23: Re: Chapter One - Blutige Fliesen Autor: FletcherWohnort: Niles, Clan Heimatwelten BeitragVerfasst am: Di Dez 18, 2007 1:03 pm
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„Mhm … mal gucken, warum nicht. Ich zeigs dir dann, direkt mit dem Kurs für tödliche Verletzungen“
Das Lächeln von Jay erwidert die indianische Elfe ehrlich und man merkt doch, das sie es scheinbar nicht so ernst meint, wie es klingt.
Mit der behandschuhten Hand stützt sie sich leicht auf der schmächtigen Schulter des Elfen ab, als sie sich wieder erhebt.

„Das ist ne gute Frage Bro …“
Er hat Recht .. irgendwas war hier doch faul. Ein bisschen Wasser ok .. aber nicht soviel.
Neugierig und vorsichtig zugleich macht sich Aenohe mal daran, die versch. Klos zu untersuchen, ob vielleicht was den Ablauf verstopft oder ähnliches.
Dazu öffnet sie eine Tür nach der anderen und wirft einen Blick hinein.

#24: Re: Chapter One - Blutige Fliesen Autor: lotos runner BeitragVerfasst am: Di Dez 18, 2007 2:44 pm
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Das Wasser kommt nicht von den Toiletten, dadurch, dass das Fenster auf Kipp geöffnet ist schmolz eine Menge des Schnees davor und läuft an dünnen Rinnsälen, die Wand hinab Richtung Gulli der in der Mitte ist.

#25: Re: Chapter One - Blutige Fliesen Autor: CertusRaven BeitragVerfasst am: Di Dez 18, 2007 9:50 pm
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Oni hat das mit dem Wasser natürlich! lääängst gesehen. (;P)
"Wir sollten hier nicht zu lange verweilen, schlußendlich muss LoneStar ja doch informiert werden. Miss" - der blonde Elf wendet sich zu der jungen Bedienung - ", fühlen sie sich in der Lage mit entsprechender fachmännischer Hilfe Phantombilder der Gäste zu erstellen, die zum Mordzeitpunkt anwesend waren? Dies wäre durchaus ein guter Anhaltspunkt, den man auf jeden Fall untersuchen müsste."
Die gewählte Ausdrucksweise, welche der blonde Elf zur Stunde an den Tag legt, täuscht nur wenig über dessen berechnende Art hinweg.

#26: Re: Chapter One - Blutige Fliesen Autor: Dennis BeitragVerfasst am: Mi Dez 19, 2007 12:23 am
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Auf die Anmerkungen hin schaut sich der stämmige Norm um und bemerkt dann auch das Wasser und verfolgt dessen Verlauf, der ja seinen Anfang an dem Fenster hat. Also ist das garnicht so komisch, nur nen offnes Fenster, aber dafür ist der Rest der Angelegenheit nen bisschen kompliziert, zumindest für den eher simpel gestrickten Tiger. Also er würde es am besten finden, wenn ihm einer jene Person zeigen könnte, die für das ganze Drama verantwortlich ist und der große Norm würde dann jene oder jenen zum Vater des Ermordeten bringen.

Jay-Jays großer Freund wirft ihm schließlich einen fragenden Blick zusammen mit einem Achselzucken zu. Die Bemerkung der Elfe ignoriert er im übrigen geflissentlich, obwohl es kurz in seinem Gesicht gezuckt hatte. Also Tiger wird schon zu verhindern wissen, das seinem kleinen Chummer was passiert.

#27: Re: Chapter One - Blutige Fliesen Autor: JinglesWohnort: Rhein-Ruhr-Megaplex BeitragVerfasst am: Mi Dez 19, 2007 12:32 am
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"Hm..."

Jay-Jay tritt ein paar Schritte von der Leiche zurück, und späht neugierig was die Elfe da macht. Sein Blickfeld ist natürlich durch die Toilettenwände und Aenohe selbst versperrt, abgesehen davon dass seine Augen eh nicht die besten sind.

"Und? Siehste was, Sis?"

Tigers brummigen Gesichtsausdruck quittiert der Kleine mit einem beruhigenden Lächeln. Eigentlich scheint die Elfe ja ne ganz patente zu sein. Im Gegensatz zu dem blonden Schönling, der nicht so ganz das zu sein scheint was er vorgibt. Bei diesem Typen ist Vorsicht angebracht, sagt ihm sein Instinkt.

#28: Re: Chapter One - Blutige Fliesen Autor: FletcherWohnort: Niles, Clan Heimatwelten BeitragVerfasst am: Do Dez 20, 2007 10:26 am
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Die Elfe gibt erstmal nur ein leises Brummen von sich.
„Na, was erwartest du Kleiner? Ich sehn en Haufen Pisspötte, aber zum Glück keine Scheiße oder so. Nichts Besonderes.“
Nachdem sie auch das letzte Klo vergebens betrachtet hat, dreht sie sich zu den anderen Anwesenden um und mustert die Szene noch einmal genau. Dabei hält sie die wichtigsten Eindrücke mit ihrer integrierten Videokamera fest.

Nachdenklich und mit einer Hand an den Ohrringen an ihrem rechten Ohr spielend, lehnt sich Aenohe gegen den Türrahmen eines der Klos und scheint über etwas nachzudenken.
„Also wir haben kein richtiges Motiv, keine Mordwaffe und auch noch keinen richtigen Verdächtigen – klasse …“

#29: Re: Chapter One - Blutige Fliesen Autor: lotos runner BeitragVerfasst am: Do Dez 20, 2007 10:52 am
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Ganz zart sagt die Kellnerin Maria "Der einzige der Verdächtigt werden kann, ist der Mann, der am nächsten zum Klo sitzt, dieser hätte zur Toilette gehen können ohne das ich das gesehen habe. Nur die Hinterausgangstüre ist halt von Außen nicht zu öffnen, da Sie keinen Griff hat und Alarmgeschaltet ist, daher kann keiner unerlaubt hier rein gekommen sein"
Der J nickt nur anscheinend was nachdenkend und auf die Uhr sehend "langsam muss ich Lone Star bescheid geben, die Sache wird sonst unglaubwürdig, wenn wir Stundenlang nichts tun, bevor wir Sie anrufen"

#30: Re: Chapter One - Blutige Fliesen Autor: JinglesWohnort: Rhein-Ruhr-Megaplex BeitragVerfasst am: Fr Dez 21, 2007 3:06 am
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"Schade", murmelt Jay-Jay. Es ist nicht ganz klar worauf er sich bezieht. Aber Aenohes Auskunft scheint ihn nicht ganz zu befriedigen. Kurzerhand schlüpft er an der Elfe vorbei um selbst nochmal einen Blick in die Toiletten zu werfen. In dem beengten Raum muss er sich an ihr fast vorbeiquetschen, aber das Kunststück gelingt ihm ohne sie zu berühren. Das Kerlchen scheint zwar etwas schwach auf der Brust, aber ausserordentlich wendig zu sein.

Der sehr viel kleinere Elf wirft nun seinerseits einen Blick in die Toiletten, und erfasst schliesslich auch wo das Wasser herkommt. Hm. Sein Blick folgt den Rinnsalen bis zu dem Gully, wo sich das Blut hineinmischt. Schön und gut. Aber wieso läuft die Suppe nicht ab? Sind die so schlampig hier?

"Chill down, Mann", meint er in Richtung des Ladenbesitzers, dem er diesen Schluss nicht unbedingt offen an den Kopf werfen will. "Auf 5 Minuten kommt´s auch nich mehr an."

Er lässt sich neben dem Gully nieder und tastet mit den Fingern vorsichtig danach, um sich einen Überblick über die Grösse des Abflusses und die mögliche Ursache der Verstopfung zu machen.



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