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"Fatimas Tränen" - gekürzte Szenen

 
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Cyberian
Mietmuskel
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Anmeldungsdatum: 26.03.2005
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Beitrag Verfasst am: Mi Apr 18, 2007 8:04 am    Titel: "Fatimas Tränen" - gekürzte Szenen Antworten mit Zitat

- Die Müllkippen-Szene -


Vanya reichte ihm den letzten Toten. Voiata beugte sich vor, nahm die Leiche über die Schulter, hielt sie an Knie und Schulter fest, spürte, wie ihm geronnenes Blut über den Rücken und die Flanke sickerte. Jeweils mit einem Toten beladen, stiegen sie auf den Müllberg, der zumindest so fest gepreßt war, daß man nicht bis zur Hüfte darin versank. „Bleib im Licht“, sagte Vanya.

Voiata grinste ironisch. „Dafür ist es längst zu spät.“

„Häh?“

„Nur ein Bild.“

Adler fliegen nicht nachts.

Voiata verlagerte den Körper etwas, setzte Schritt vor Schritt, sah, wie sein eigener Schatten vor ihm her lief. Selbst auf der Müllkippe roch er noch den Gestank des Blutes, das bei der schwülen Wärme fast sofort gerann. Wie saure Milch.

Oben angekommen, warf Vanya den Körper in die Grube. Der Bagger, der sie gegraben hatte, stand noch dort, wie ein erstarrtes, einarmiges Untier.

Vanya wischte sich die Hände an den Hosen ab, grinste dann. „Hau den letzten rein da. Morgen macht das unser Freund zu.“ Er nickte Richtung Bagger.

„Ich verwische nur unsere Spuren“, sagte Voiata.

„Magiekram?“ Vanya hob die Hand, als wolle er es gar nicht genauer wissen, zog mit den Lippen eine Zigarette aus einer Packung, und trabte dann den Müllberg nach unten, während er in den Taschen nach einem Feuerzeug suchte.

Voiata trat an den Rand der Grube, ließ den Körper herabgleiten, bis er ihn halb auf dem Knie hielt. Ein junger Schwarzer, abgesehen vom Bierbauchansatz ein guter Körper, das Gesicht war unkenntlich, wofür eine Kugel gesorgt hatte, die an einem Wangenknochen eingetreten und am Jochbein auf der anderen Seite wieder ausgetreten war. Voiata hielt das leblose, aber feste Gewicht, die Rundungen der Muskeln, die sich nie wieder spannen würden. Er konnte fast das letzte Schwingen von Leben in den Zellen spüren, als habe man in seiner Nähe eine Glocke angeschlagen, deren Ton längst verklungen war.

Wieder fühlte er die Drähte wie Nadeln in seinem Hirn. Ausgeschlossen, das Gehirn spürte keinen Schmerz. Bei dem Gedanken, daß er acht Monate wie ein Toter in einer Zelle gelegen hatte, an einem Ort, an den er sich nicht erinnerte, weil alle seine Gehirnfunktionen von weißem Rauschen überlagert gewesen waren, daß er keine Kontrolle, ja, nicht einmal Bewußtsein gehabt hatte, erfüllte ihn mit sinnlosem Schmerz. Tot zu sein, und dabei noch zu atmen, sein Körper so sinnlos verkrüppelt und abgeschnitten wie der, den er jetzt im Arm hielt.

Ein Vogel, den ein Adler schlug, mußte, wenn er dem Adler entglitt, wie ein Stein zur Erde trudeln. Alle Eleganz, alle Schönheit, alles, was rein und richtig gewesen war, wurde zu rohem Fleisch, zu stinkendem Blut, das gerann, noch bevor das Fleisch sich verfärbte und verweste. Die ultimative Beleidigung.

Voiata spürte, wie sich seine Finger in den toten Körper gruben, als hinge er ohne Seil in einer Felswand. Er schloß die Augen, erspürte den Ort in seiner ganzen Widerwärtigkeit. Den Toten hier zu verlassen war eine Beleidigung, selbst, wenn es den Mann nicht mehr interessierte und schon zu Lebzeiten nicht interessiert hatte.

Unser Kampf ist beendet. Du hast dich zu hoch erhoben, und mußtest sterben. Du hattest keine Klauen, um mich zu halten, keinen scharfen Schnabel, um mich zu zerreißen. Nun liegen diese kleinlichen Gründe, um zu töten, hinter uns. Wir waren nicht weise genug, um es zu verhindern.

Er ließ den Körper los, sah zu, wie er haltlos in die Grube rutschte. Die Augen waren geöffnet, helle Augen in einem dunklen, völlig entstellten Gesicht.

Und alles, was er gesehen hatte, war der Dunst über der Stadt. Diese Augen hatten niemals das Blau über den Bergen des Hindukusch gesehen.

„Schwester Krähe“, sagte Voiata und stand auf. „Bruder Ratte.“ Er hob die Arme, breitete sie aus und starrte in den Dunst. „Dies ist euer Land. Tut euren Teil.“ Er ließ die Arme sinken, als er sicher war, daß ihn die Geister der Stadt gehört hatten.

Dann ging er zu Vanya, der sich gerade die zweite Zigarette anzündete, und ihm eine anbot. Voiata schüttelte den Kopf. „Ich brauche die Lungenbläschen noch.“

Vanya grinste und stieß den Qualm zwischen den Orkhauern aus. „Hast du was Bestimmtes vor?“

Voiata hob die Schultern. „Und wenn.“

„Und was?“

„Ich denke, das wird Jari mir sagen, wenn er von seiner Verabredung zurück ist.“

„Ach. Da läuft der Hase her.”

Voiata grinste. „Nichts für ungut, Vanya, aber Jari hat mich nicht rausgeholt, weil er plötzlich auf mich steht.“

„Keine alte Rechnung?“
„Wenn Jari mir was schulden würde, meinst du, sie hätten mich eingesperrt?“

Vanya rieb sich das stoppelige Kinn. „Dein Fall hat Wellen geschlagen. Deine Einheit und so.“

„Wäre nicht das erste Mal, daß man jemanden wie mich offiziell für tot erklärt. Wenn es nicht Jari wäre …“ Voiata schnaubte. „Tote Männer spüren keinen Schmerz, oder, Vanya?“

Der Ork richtete sich auf, als sei ihm plötzlich unwohl. „Was meinst du damit?“

„Nur so eine Überlegung.“

Dem Ork schien die Zigarette nicht mehr zu schmecken. Er nahm sie aus dem Mund, drückte sie zwischen Daumen und Zeigefinger aus, und steckte sie in die Hemdtasche. „Ich hab keine Ahnung, was Jari plant. Ich glaub, es ist was Größeres.“

„Ohne Zweifel.”

„Aber er nimmt keinen von uns. Er hat gesagt, er will nicht, daß das Ding zurückzuverfolgen ist. Kennst ja Jari. Der denkt, wenn drei Leute von was wissen, muß man vier zum Schweigen bringen.“ Der Ork hustete ein Lachen. „Offiziell bist du ja immer noch im Knast. Wenn das kein perfektes Alibi ist.“

Oh. Zuschlagen. Irgendwie nach Moskau kommen, und zuschlagen. Seine alten Kontakte aktivieren. Er hatte genug Verbindungen, von denen nie jemand erfahren hatte. Sein Netz reichte viel weiter, als der Geheimdienst je aus ihm herausgeholt hatte. Er hatte seinen Geist gegen jeden Verhörversuch verteidigt, sich einen letzten Winkel vorbehalten, ein letztes Hochplateau, so versteckt und verwinkelt und schwer zugänglich, daß jedem der Verhörer vorher die Luft ausgegangen war. Und er hatte ihnen genug geliefert, auch Dinge, die er lieber verteidigt hätte. Manchmal mußte man ein Stück Seele opfern, um sie in die Irre zu führen. So weh das tat, so sehr er es haßte, so sehr es ihm zuwider war.

Zuschlagen – das Problem, diese größte Schande für immer aus dem Weg räumen. Platz schaffen für eine bessere Ordnung.

Voiata grinste, und sah, wie das Antwortgrinsen des Orks wackelte. „Jetzt duschen, und dann dieses … Tikka Marsala, von dem Jari die ganze Zeit faselt.“

„Oh, das Zeug wird dir gefallen“, grinste der Ork, dem jetzt wieder wohler in der Haut zu sein schien.

Laß dich nicht zu lange von deinem Pfad abbringen.

Die Warnung stieg aus seiner Seele auf, kam von dem Ort, wo er Adler spüren konnte. Verschwende nicht deine Zeit.
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Beitrag Verfasst am: Mi Apr 18, 2007 8:04 am    Titel: Werbepause


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Cyberian
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Beitrag Verfasst am: Mi Apr 18, 2007 8:43 am    Titel: Re: "Fatimas Tränen" - gekürzte Szenen Antworten mit Zitat


Vorrede: Manchmal macht sich der Plot selbstständig. Am Grenzübergang zu Afghanistan trafen unsere “Helden” auf eine Gruppe britischer Presse-Leute, die in Afghanistan über die Buddhas berichten wollten. Leider führte dieser Nebenplot irgendwo hin - ich hab ihn nie richtig in das Buch integrieren können, also wurde der gestrichen, und damit wurden dann 7 Seiten gespart. Es handelt sich ausserdem um unüberarbeiteten Rohtext.


- Die Presse-Szene -


Voiatas Blick fiel auf jemanden, der aufgeregt gestikulierte, während er laut in sein Telefon sprach. Kein ungewöhnlicher Anblick, bis darauf, dass es sich bei ihm um einen Fremden handelte. Er kannte das Gesicht. Kein Söldner, kein abgelegter Liebhaber, kein Guerilla, den er ausgebildet hatte. Kein Wissenschafter. Blieb: Presse.

Da beendete der Mann abrupt sein Gespräch mit etwas, das nach „Dann gehen wir eben über den Berg!“ klang, und kam auf ihn zu.

Voiata runzelte die Stirn, dann konnte er ihn zumindest grob zuordnen. „Terry. International Geographic?“

Der Reporter lachte. „Schmeichler. BBC World Service, immer noch.“ Er deutete auf das Gewehr an Voiatas Schulter. „Ich sehe, du bist modisch auf der Höhe der Zeit.“

“Ich verlasse das Haus nie ohne.“ Voiata deutete auf Flechette und Reynard. „Reynard, Kamera, und Tony, mein Assi. Das ist Terry, BBC World Service.“ Er liess sich nicht nehmen, die standardisierte BBC-Aussprache nachzuahmen, und Terry lachte wieder. „Mensch, daß man dich mal wiedersieht. Was hast du so getrieben?“

„Ich war etwas festgekettet.“

„Großer Auftrag?“

„Mehr eine Umstrukturierung“, sagte Voiata und hob die Schultern. „Ich glaube, ich werde entgültig Freelancer.“

„Hast du unter Pseudonym gearbeitet? Ich habe seit ewigen Zeiten nichts mehr von dir gelesen.“

„Mein Boss hat darauf bestanden, daß ich eine Auszeit nehme. Du weißt, wie Chefs sind. Wenn sie glauben, daß du mehr Schaden anrichtest als Nutzen, dann sperren sie dich für eine Weile weg und verlieren den Schlüssel.“

Terry lachte. „Und jetzt bist du wieder da und schnappst mir meine Story weg. Ach, das Leben ist so ungerecht.“

Voiata hob die Schultern, spürte, wie die alte Identität nicht mehr passen wollte. Reporter. Fachmann für diese Region. Da hatte er noch geglaubt, Afghanistan und Pakistan zu verstehen und hatte darüber geschrieben, als erkläre er Kindern die Welt. Einen Namen hatte er sich mit dem polnischen Bürgerkrieg gemacht, hatte behauptet, er habe sich da frei bewegen können, weil er zum Teil Russe war, polnische Mutter. Man hatte ihn nie gefragt, wie das zustande gekommen war, aber die meisten gingen nicht von einer romantischen Geschichte dazu aus. Für Terry war er Yevgenij, der sich von Freunden Jeff nennen liess, und arbeitete für Cover-Age, eine kleine, feine Agentur, die von magischen Phänomenen bis zur Kriegsberichterstattung beinahe alles abdeckte, und dann an den Lizenzen verdiente. Voiata hatte sich dafür entschieden, weil eine kleine Agentur es zwar schwerer hatte, an die üblichen Schlüssel zu kommen, die Türen öffneten, wie Presseausweise und Akkreditierungen, aber sie konnten unkonventionell vorgehen. Zwei Reporterteams am selben Ort, das gab am Ende noch Futterneid.

„Afghanistan ist groß genug für uns beide. Vielleicht habe ich eine andere Story.”

„Ja, klar. Was Größeres als die Buddhas.“ Terry lachte auf, dann verstummte das Lachen, und Terry bekam diesen Gesichtsausdruck, der verriet, dass er wieder Hoffnung für seine Story schöpfte – und glaubte, er könne herausfinden, hinter welchem Brocken „Jeff“ her war. „Du hast doch bestimmt von den Buddhas gehört?“

Voiata schüttelte den Kopf. „Für mich sind es diesmal die Warlords. Was ist mit den Buddhas?“

„Die Warlords? Oh Junge, dein Boss macht es dir auch nicht einfach, oder?“

Voiata grinste. „Später. Buddhas.“

“Die Buddhas von Bamiyah“, sagte Terry, und auch Reynard wurde jetzt lebhafter.

„Nationalheiligtum der Afghanen, Ende des letzten Jahrhunderts zerstört, dann rekonstruiert. Beim Erwachen der Magie wurden seltsame Phänomene um die zwei größten Felsnischen beobachtet – Prozessionen buddhistischer Mönsche über Stufen im Stein, die es nicht mehr gibt. Die bedeutendsten und größten Buddhastatuen Asiens.“

„Ja, genau“, sagte Terry. „Sie leben.“

„Was?“

„Naja, jedenfalls laufen sie herum. Wir machen ein Feature, vielleicht eine Doku, projektiert auf Themenabende zu den vier Elementen. Die Buddhas machen den Auftakt mit dem Element Erde.“ Terry grinste. „Ursprünglich sollte es nach Ägypten gehen, wegen der Sphinx und so, aber ich dachte, die Buddhas sind schon sexier. Und da ich schon auf gepackten Koffern für Ägypten gesessen habe, konnte ich ganz schnell umdisponieren, und bin von Riyadh nach Peschawar geflogen. Und normalerweise hält Davina mir den Rücken frei, aber unsere Akkreditierung steckt noch bei den Pakistanis fest. Das wird auch von Jahr zu Jahr schlimmer – als wären wir Spione oder sowas.“

Voiata nickte. „Und jetzt willst du über den Berg?“

Terry seufzte, blickte hinüber, wo pakistanische Soldaten Wagen untersuchen und Credsticks prüfen, ob alles, Visum, Lebensberechtigungsschein und so weiter noch gültig waren. Ohne Akkreditierung war Terry aufgeschmissen. Er konnte noch versuchen, die Sache finanziell zu lösen, aber das verlangte sehr viel Fingerspitzengefühl, wenn man nicht ganz schnell für die nächsten zwanzig Jahre in einem pakistanischen Knast verschwinden wollte. Voiata vermutete, dass Khan ihm den Rücken freihalten würde, wenn auch unwillig, aber das konnte Terry nicht wissen, und verlassen wollte er sich auch nicht darauf. Eine Gruppe Reporter konnte als Ablenkung dienen.

„Wenn ich warte, bis Davina das geklärt hat, waren die Amerikaner da und schmeißen das Material zum Dumpingkurs auf den Markt. Immer über Syndikate kaufen hat uns die Quoten gebracht, die uns fast in die Knie gezwungen haben. Ich glaube einfach, daß es Leute gibt, die mehr sehen wollen als blitzblanke Rekonstruktionen mit zweitklassigen SimSense-Sternchen und einer Menge Explosionen. Aber dafür muß man nah ran, und das möglichst als erster.“

Voiata nickte wieder, spähte in Richtung des Passes. „Bamiyah ist weit drinnen, soweit gehen wir nicht.“

„Du könntest mitkommen“, bot Terry großzügig an, trotz des beruflichen Futterneides.

„Zeitplan“, sagte Voiata. „Warum habt ihr keinen Helikopter genommen?“

„Aus demselben Grund wie du, denke ich … Berichte von Mudjaheddin-Kämpfern, die Helikopter jagen gehen. Wenn wir nicht mit dem halben SAS als Geleitschutz hier reinmarschieren wollen, dann halten wir besser den Kopf unten. Ich persönlich glaube die Geschichte allerdings nicht. Ich meine, im Ernst, was sollen die Bergstämme gegen den SAS ausrichten? Ich glaube, da sind andere Kräfte am Werk, und das ist auch der Grund, weshalb die Pakis die Grenze zumachen.“

Voiata lehnte sich gegen den Jeep. „Ja?“

„Die Russen“, sagte Terry. „Wie das schon bei euch in Polen gelaufen ist. Sie überschwemmen das Gebiet mit Infiltratoren, die sich bis an die Schaltstellen durchkämpfen, und die legen in einem strategisch wichtigen Fenster die Infrastruktur des Feindes lahm. Bingo, Invasion.“

„In Afghanistan gibt es keine Infrastruktur, bei der sich das lohnen würde. Zumindest nicht außerhalb von Kabul“, sagte Voiata. „Aber ich werde vorsichtig sein, wenn mir ein Russe bei den Stämmen begegnet.“

„Mach das“, sagte Terry.

Reynard starrte Terry an, und schüttelte den Kopf, zog sich aber in den Hintergrund zurück. Voiata nahm einen weiteren Schluck Wasser, überliess es Terry, seine Schlüsse zu ziehen, und spähte über die Ebene. Ja, die Reporter waren eine gute Tarnung, sie würden ohnehin Aufsehen erregen, schon aufgrund der Tatsache, dass sie keinem der Stämme angehörten. Aber die Reporter hatten legitime Gründe, hier zu sein.

„Ach leck mich“, murmelte Terry.

Voiata blinzelte. „Wie bitte?“

„Wir gehen über den Berg“, sagte Terry. „Wie sieht`s bei dir aus? Lust auf einen Ausflug?“

Voiata lachte auf. „Immer.“ Er wandte den Kopf, wo der Paschtune, der bei dem Jeep gewartet hatte, mittlerweile telefonierte, und ihm ein Handzeichen gab. Der Paschtune nickte, und sagte etwas ins Telefon.

„Ich bringe dich rein, aber ich kann nicht garantieren, daß ich dich wieder mit nach draußen nehme.“

„Das geht klar – dann gehen wir von Bamiyah nach Kabul.“

„Oder so“, meinte Voiata und ging zu Flechette und Reynard zurück, um ihnen mitzuteilen, dass sich sein Plan gerade geändert hatte.
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