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Hat ein EMP Auswirkungen auf Cyberware?
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Tails
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Beitrag Verfasst am: Do Feb 24, 2005 11:32 pm    Titel: Hat ein EMP Auswirkungen auf Cyberware? Antworten mit Zitat

Unser SL hat im letzten Run einen schwachen EMP eingebaut. Nach einigem Hin und Her ließen wir uns überzeugen, dass es nicht nur NEMP (nukleare EMP) gibt. Steht zum Bleistift hier.
Freundlicher Weise hat er (der SL) uns nicht die Cyberware gegrillt, sondern nur vorübergehend unbrauchbar gemacht (da wollte niemand widersprechen, verständlicher Weise).

Inwieweit haltet ihr die Auswirkungen eines EMP auf Cyberware für angebracht bzw. möglich.
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Beitrag Verfasst am: Do Feb 24, 2005 11:32 pm    Titel: Werbepause


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Skyrock
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Beitrag Verfasst am: Do Feb 24, 2005 11:34 pm    Titel: Re: Hat ein EMP Auswirkungen auf Cyberware? Antworten mit Zitat

Realistisch gesehen macht EMP bei SR nicht viel Sinn, da die technik auf Optronik basiert - Licht, nicht Elektrizität.
Andererseits existiert schon genug Kram in SR der in dieser Hinsicht mit der Naturwissenschaft bricht - Paradebeispiele sind graues und schwarzes IC, welche ihre Wirkung mit Stromschlägen entfalten.
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Tails
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Beitrag Verfasst am: Do Feb 24, 2005 11:59 pm    Titel: Re: Hat ein EMP Auswirkungen auf Cyberware? Antworten mit Zitat

Muss ja nicht immer die Steurung sein die spinnt. Wenn der Servomotor vom Cyberarm betroffen ist, kann die Steuerung soviel Glasfaser haben wie sie will.
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Dogsoldier
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Beitrag Verfasst am: Fr Feb 25, 2005 12:27 am    Titel: Re: Hat ein EMP Auswirkungen auf Cyberware? Antworten mit Zitat

Und wodurch wird das Licht erzeugt? *MitderHandandieStirnklatsch* RTFM
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Libby
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Beitrag Verfasst am: Fr Feb 25, 2005 11:11 am    Titel: Re: Hat ein EMP Auswirkungen auf Cyberware? Antworten mit Zitat

Wir sind in den Schatten...da muß es auch irgendwo Licht geben sonst wären wir doch in der zappendusteren Finsternis Wink
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Leben ist eine Frage des Gleichgewichts und der Kontrolle über deine Vergangenheit.
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Treknor
Magnus Nagus


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Beitrag Verfasst am: Fr Feb 25, 2005 4:06 pm    Titel: Re: Hat ein EMP Auswirkungen auf Cyberware? Antworten mit Zitat

KLar hat EMP eine Auswirkung auf Cyberware...die fällt dann aus und das schlagartig. Was dazu führen kann das ihr Besitzer ins Gras beißt. Auch starke Magnetfelder so ab 20 Tesla haben eine ähnliche Wirkung.
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Beitrag Verfasst am: Do Okt 27, 2005 6:28 pm    Titel: Re: Hat ein EMP Auswirkungen auf Cyberware? Antworten mit Zitat

20 Tesla bringen dich auch ohne Implantate ins Grab (oder, wenn du Pech hast, zum Recycling...)
Zitat:
Eine Richtlinie des Rates der EU über „Mindestvorschriften zum Schutz von Sicherheit und Gesundheit der Arbeitnehmer vor der Gefährdung durch physikalische Einwirkungen (elektromagnetische Felder)“ trat am 16.03.2004 am Tag ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.
...
Grundsätzlich gelten für die berufliche Exposition mit niederfrequenten elektrischen und magnetischen Feldern höhere Grenzwerte, als sie die 26. Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV) für die Allgemeinbevölkerung festlegt.
...
Für 50 Hertz (Hz)-Wechselstrom sind z.B. die zulässigen Effektivwerte für den Expositionsbereich 2 (allgemein zugänglicher Bereich ohne weitere Einschränkungen) folgendermaßen festgelegt: elektrische Feldstärke: 6,6 Kilovolt pro Meter (kV/m) und magnetische Flussdichte: 424 Mikrotesla (µT).
...
Die Träger von aktiven und passiven Körperhilfsmitteln (z.B. metallische Implantate oder Herzschrittmacher) haben besondere Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, um sich vor gesundheitlichen Schädigungen zu schützen.

Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz

Ich schätze, ein richtiger EMP würde Cyberware auch richtig grillen... und zwar unrettbar.
Zitat:
EMP Es handelt sich um ein impulsförmiges elektro-magnetisches Feld hoher Intensität sowie großer räumlicher Ausdehnung.
Es treten Felder von mehreren kV/m bzw. A/m auf mit Impulsdauern von etwa 100 ms und einer Anstiegszeit im Nanosekundenbereich.
...
Ohne Schutzmaßnahmen (sogen. Härtung) von Bauteilen und Systemen, die meist eine Zerstörschwelle von Milliampere bzw. wenigen Millivolt haben, führen die Größenordnungen von Kilovolt und Kiloampere zur direkten Zerstörung der nicht gehärteten Systeme.

Quelle: Zivilschutz-Online

Für "angemessen" halte ich das nicht... mir machts mehr Spass wenn ein EMP nur zu einem zeitlich begrenzten Systemausfall führt.
So hat man als SL die Möglichkeit auch ein schwerstvercybertes Kampfschwein in Gefangenschaft geraten zu lassen, ohne ihn vorher zu Klump schiessen (lassen) zu müssen.
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ChatNoir
Individuum


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Beitrag Verfasst am: Fr Okt 28, 2005 12:58 am    Titel: Re: Hat ein EMP Auswirkungen auf Cyberware? Antworten mit Zitat

Eigentlich müsste dann doch auch ein Ausfall von Cyberware zustande kommen, wenn man die betreffende, vercyberte Person mit einer Mikrowellenkanone beschießen würde. Oder liege ich da jetzt falsch?
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[Friedrich Jünger, deutscher Schriftsteller (1898-1977)]

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Treknor
Magnus Nagus


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Beitrag Verfasst am: Fr Okt 28, 2005 1:22 am    Titel: Re: Hat ein EMP Auswirkungen auf Cyberware? Antworten mit Zitat

Zu Mikrowellenwaffen ein PDF
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Beitrag Verfasst am: Fr Okt 28, 2005 5:13 pm    Titel: Re: Hat ein EMP Auswirkungen auf Cyberware? Antworten mit Zitat

Supi, sind ja nur 32 Seiten... hättest uns ruhig mal ne Zusammenfassung dazu liefern können. Tongue
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Paladin
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Beitrag Verfasst am: Fr Okt 28, 2005 6:59 pm    Titel: Re: Hat ein EMP Auswirkungen auf Cyberware? Antworten mit Zitat

naja die Frage ist ganz interesant.

Laut dem M&M laufen die Cyberware-system durch verstärkung der natürlichen Myenlinscheiden die durch Makro- und subraleitendes Material mit den Nervenbahnen verbunden wird. DIese wird auf Nanoebene gewatet und reperiert.
Sprich der ganze Kram läuft über Bioelektrizität, jetzt komtm es drauf an in wie fern die EMP-welle diesen Lauf hindert bzw beschädigt.

Allerdings muss man sich dann mal die Auswirkungen überlegen, nehmen wir zB. jemanden mit einem Move-by-wire-System dem würde durch EMP stumpf das Rückrat ausgeschaltet werden.

Andere Frage hat jemand Ahnung wie die Auswirkungen von EMP bei einem heutigen Herzschrittmacher sind ??
Ist für mich immer noch pre-temporale Cyberware.
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Treknor
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Beitrag Verfasst am: Sa Okt 29, 2005 1:14 am    Titel: Re: Hat ein EMP Auswirkungen auf Cyberware? Antworten mit Zitat

@pfeiffer.. Nein konnte ich nicht..lies es gefälligst selbst ud sei nicht so faul...


Also erstmal eine Definition:
Ein elektromagnetischer Impuls (EMP), englisch electromagnetic pulse, bezeichnet einen kurzzeitigen, hoch energetischen, breitbandigen, elektromagnetischen Strahlungsimpuls. Meist ist die Bedeutung des Begriffs auf für elektrische Anlagen relevante Impulsspektren reduziert, also auf Wellenlängen zwischen 10 mm und 10 km.

Wenn man jetzt eine Wellenlänge von 10nm annimmt...dann ist das Strahlung mit hoher Energie. (kleine Wellenlänge=hohe Energie). Was dann mit elektrischen systemen..bzw integrierten Schaltkreisen (Mirco Chips etc) passiert, liegt auf der Hand. Platt gesagt sie gehen kaputt. Da aber auch der menschliche Körper über ein quasi elektrisches System verfügt, kommt es da (meiner Ansicht nach) auch zu Störungen im Informationsfluss.

Wenn man diesen Gedanken weiterverfolgt sollte es möglich sein mit der richtigen Frequenz Gehirnaktivität zu stören bzw. lahm zulegen...was das heißt kann sich jeder selbst denken....alles in allem eine sehr gefährliche Angelegenheit....zumal diese Waffen geräuschlos und sehr präzise arbeiten würden. Die Reichweite hängt dann nur von der Stärke des Senders ab und würde auch durch Mauern funktionieren. Was allerdings schon ganz gut als Schutz helfen würde wäre Alufolie hinter die Tapete...also der gute alte Käfig des Herren Faraday.

btw. da ist alles keine Scifi mehr...diese Sachen existieren... die Zeitung Le Monde diplomatique schrieb darüber schon 2003. Ich habe den Artikel damals gelesen..habe ihn aber leider nciht mehr vorliegen.. werde mich aber bemühen Ihn noch einmal zu bekommen.

Edit:
So da ist der Artikel in deutsch

Wenn Ihr die Original Ausgabe haben wollte wendet euch am bsten an den TAZ Recherche Dienst

die Ausgabe stammt aus dem April 2003.
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Paladin
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Beitrag Verfasst am: Sa Okt 29, 2005 2:36 am    Titel: Re: Hat ein EMP Auswirkungen auf Cyberware? Antworten mit Zitat

Natürlich existiert der Kram, .. man hat bei meine franz. Atomteste EMP wirkungen bei einer Sprengung einer A-bombe in der (glaube es war se) Stratosphäre festgestellt.
Die EMP konnten sich breitflächig ausbreiten und über einen Großen Radius aktiv werden.

Mittlerweise wurden in europäischen, wie us. Amerikanischen Waffenschmieden direkte Weiterentwicklungen also richtige EMP-Werfer gebaut. Man aht es vorher immer noch durch kleine radioaktive Sprengköpfe geregelt. Diese EMP-Werfer allerdings arbeiten rein mit atomaren Energie-quellen wenn ich mich richtig erinner.

Ähnliches steht auch in deinem Artikel Treknor.
Aber ich wusste nicht dass es auch auf den menschlichen Metabolismus bzw seine Nervenbahnen auswirkungen zeigt.
Ich dachte immer dass es das Gegenteil zu einer N-Bombe wäre und statt 'nur Menschen' 'nur Geräte' betrifft.
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Treknor
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Beitrag Verfasst am: Sa Okt 29, 2005 3:26 am    Titel: Re: Hat ein EMP Auswirkungen auf Cyberware? Antworten mit Zitat

Ob sich ein EMP of den menschlichen Körper auswirkt, hängt von der Wellenlänge ab, wenn der Impuls eine Wellenlänge von 1km hat.. dann passiert da sicherlich nix...aber wenn das Signal eine Frequenz von 10 nm nutzt....dann halte ich das durch aus für möglich... ich bin leider kein Neurologe...aber vieleicht kennt ja hier jemand einen solchen und könnte Ihn oder Sie mal fragen...würde mich interessieren ob ich mit meiner Vermutung richtig liege...

das folgende hab ich bei Wikipedia geklaut

Folgen des Elektromagnetischen Impulses

Der Elektromagnetische Impuls (EMP), im Besonderen NEMP (Nuklearer elektromagnetischer Impuls) ist ein kurzzeitiges, sehr starkes elektromagnetisches Feld, welches auftritt, wenn Röntgen- oder Gammastrahlung mit Elektronen der Luftmoleküle wechselwirkt (Compton-Effekt). Da die Elektronen eine viel kleinere Masse als die Atomkerne haben, werden sie durch den Compton-Effekt wesentlich stärker beeinflusst und radial vom Explosionsort weggetrieben. Dieses führt zu einer, aufgrund des atmosphärischen Dichtegradienten leicht asymmetrischen, elektrischen Ladungstrennung und damit zu einem elektrischen Dipolmoment. Die Beschleunigung der Elektronen verursacht zudem Magnetfelder, so dass elektromagnetische Wellen entstehen. Der EMP unterscheidet sich von gewöhnlichen Radiowellen in zwei Punkten:

* Der EMP ist aufgrund seiner hohen Amplitude in der Lage, in Metallstrukturen großer räumlicher Ausdehnung Spannungen im Kilovoltbereich zu induzieren.
* Die Energie wird als einzelner Impuls mit einer Dauer im Mikrosekundenbereich und einer Anstiegszeit in der Größenordnung einer Nanosekunde freigesetzt.


Somit besitzt der EMP Ähnlichkeit mit einem Blitzschlag, was die Auswirkungen auf elektrische Leitungen betrifft, jedoch ist der Spannungsanstieg erheblich steiler als bei natürlichen Blitzen. Darum sprechen Blitzschutzsysteme aufgrund ihrer Trägheit nicht an.

Alle elektrischen oder elektronischen Geräte und Anlagen mit langen Leitungen oder Antennen und empfindlichen Bauteilen wie Halbleitern und Kondensatoren werden durch den EMP geschädigt. Dazu gehören unter anderem die Stromversorgung (Freileitungsnetz), Telefonnetze, Haushaltsgeräte, Radio- und Fernsehsender. Nur Funkgeräte mit sehr kurzen Antennen werden weniger beeinflusst.

Man unterscheidet je nach Art der Zündung zwischen einem Endo-NEMP, der durch eine Explosion innerhalb der Atmosphäre zwischen etwa 30 und 100 Kilometern Höhe entsteht, und dem Exo-NEMP, bei dem der Sprengsatz bereits im Weltraum explodiert. Die Varianten weisen hinsichtlich ihrer Stärke und Ausdehnung zum Teil starke Unterschiede auf.

So werden die Gamma- und Teilchenstrahlen beim Endo-NEMP noch in der Umgebung des Explosionsortes absorbiert, während bei Exo-NEMP die Teilchendichte in der Detonationshöhe so gering ist, dass die Strahlen Hunderte oder gar Tausende von Kilometern zurücklegen können, ehe sie durch Luftmoleküle absorbiert werden.

Zudem ist in großer Höhe die geometrische Distanz zum Erdhorizont größer. Dadurch kann ein ganzer Kontinent von den Auswirkungen betroffen sein, wenngleich der Impuls wesentlich schwächer als beim lokal konzentrierten Endo-NEMP ist.

Ein EMP lässt sich auch losgelöst von nuklearen Explosionen durch E-Bomben hervorrufen.

Die Sache mit der Neutronen Bombe ist eine ganz andere Baustelle..




Eine Neutronenbombe, vom Amerikaner Sam T. Cohen 1958 erfunden, („enhanced radiation weapon“) ist eine Wasserstoffbombe mit Deuterium-Tritium-Brennstoff; deren Bauweise im Wesentlichen dem Teller-Ulam Design ähnelt. Allerdings werden Neutronenbomben meist mit sehr kleiner Sprengkraft gebaut, beispielsweise hatte der amerikanische Sprengkopf Mk79 eine Sprengkraft von 1 kT, wobei 0,25 kT durch Kernspaltung von Plutonium und 0,75 kT durch Kernfusion freigesetzt wurden. Eine solche Bombe ist vergleichsweise klein, dieser Sprengkopf enthält nur ca. 10 kg Spaltmaterial und wenige Gramm Deuterium-Tritium-Gas. Im Vergleich zu einer geboosteten Atombombe befindet sich das Deuterium-Tritium-Gas nicht innerhalb der Kernspaltungsbombe, sondern außerhalb. Dadurch treffen die von der Kernfusion ausgehenden Neutronen nur zu einem kleinen Teil das Spaltmaterial und können zu einem größeren Teil ungehindert entweichen. Um möglichst wenig Neutronenstrahlung zu absorbieren, wird als Umhüllung des Fusionssprengstoffs kein Uran verwendet, sondern Wolfram. Auch andere Bauteile werden bevorzugt aus Materialien gefertigt, die schnelle Neutronen wenig absorbieren, wie z. B. Chrom oder Nickel. Da aus der Kernfusion im Vergleich zur Kernspaltung besonders viele Neutronen frei werden, kann durch diese Anordnung eine Bombe gebaut werden, die bei vorgegebener Sprengkraft sehr viel mehr Neutronen freisetzt als eine normale Fissionsbombe – daher der Name. Technisch wird das Deuterium-Tritium-Gas unter hohem Druck in einer kleinen Kapsel aufbewahrt – mit wenigen Zentimetern Durchmesser. Das Gas muss aufgrund der Hochdrucklagerung nicht tiefgekühlt werden. In der Wirkungsweise unterscheidet sich die Neutronenbombe von der "normalen" Atombombe insofern, dass sie größtenteils nur der organischen Umwelt (Lebewesen wie Pflanzen und Tieren) schadet. Würde sie in der Nähe einer Stadt abgeworfen, würden somit alle lebenden Bestandteile eben dieser geschädigt, nicht aber die Infrastruktur (Häuser, Computer, Autos,...). Die sog. schnellen Neutronen schlagen Bestandteile aus der DNA und zerstören diese somit. Eine Blumenvase würde keine Schädigung erfahren, da die Neutronen sie fast ohne Schaden zu verursachen passieren würden.
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Anmeldungsdatum: 27.09.2005
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Beitrag Verfasst am: Sa Okt 29, 2005 11:37 am    Titel: Re: Hat ein EMP Auswirkungen auf Cyberware? Antworten mit Zitat

@ Treknor: Ich bin nicht faul, ich denke praktisch...
Also, dieser Dr. Rheinhard Muzert verfasst da folgendes:
Zitat:
Zu den biologischen Effekten von Hochfequenzstrahlung hält das Bundesamt für Strahlenschutz (u.a.) folgendes fest (2003[4]):
"Hochfrequente elektromagnetische Strahlung wird von biologischen Systemen aufgenommen (`absorbiert´) und kann dadurch verschiedene Wirkungen hervorrufen. Die Energieabsorption hängt v.a. von der Intensität und der Frequenz der EM-Felder ab, aber auch von den Eigenschaften und den Strukturen des biologischen Gewebes. Eindeutig nachgewiesen und physikalisch definiert sind Kraftwirkung sowie die Wärmewirkung der HF-Strahlung."

Bei den Auswirkungen auf den Menschen sind die biologischen Effekte von Mikrowellen, z.B. der Heizeffekt, zentral:
"Dieser Heizeffekt stellt im allgemeinen eine Gefährdung bilogischer Systeme dar. Der Körper und insbesondere einzelne Organe können durch das Aufheizen ge- oder gar zerstört werden... Besonders das Gehirn ist gegenüber Erwärmungseffekten empänglich... [außerdem] kann die Haut verbrannt werden" (Nietsch 1998, S.24 [54])

Mit Mirkowellen kann man z.B. Flugzeuge beim Starten und Landen herunterholen, Elektronik von vorbeifahrenden Auros beeinflussen... außerdem können Computer mit Mikrowellensender ge- oder zerstört, Kommunikationseinrichtungen sowie Kraftwerke und Stromnetze lahmgelegt werden (International Union of Radio Sience 1999 [32])

Es gibt ein Buch in englischer Sprache (Gunn 1996 [24], dessen Inhalt darin besteht aufzuzeigen, wie man aus einem Mikrowellenherd eine Strahlenwaffe bauen und was man damit Zerstörerisches tun kann. In der Internetbuchhandlung [zensiert - wir wollen doch keinen Ärger bekommen... - >>pfeiffer<<] (amerikanische Seite) fand sich über diese Do-It-Yourself Strahlenwaffe jahrelang folgende Beschreibung:
"This very destructive an potentially lethal weapon uses invisible microwave radiation zo burn its target from the inside out. Best off all, the building blocks for this weapon are sitting on your kitchen counter. The Autor shows, in complete detail and with plenty of photographs and diagramms, how to build a ray gun that is capable of setting fire to a piece of plywood at 500 feet amde from only parts of a microwave oven." _ Ähnliche Bauanleitungen gibt es im Internet.

Im Zweiten Gefahrenberichtd er Schutzkommision beim Bundesminister des Innern (2001, S. 40 [62] wird ausdrücklich vor Mikrowellenwaffen gewarnt: "(...) Es handelt sich hierbei um leistungsstarke elektromagnetische Strahlung emittierende Quellen. (...) HMP-Waffen können relativ einfach und ohne aufwendige Kosten von Zivilpersonen aud handelsüblichen Komponenten gefertigt werden und zu Sabotage- oder Erpressungszwecken eingesetzt werden."

Da es kaum zu glauben ist sei es hier nochmals betont:
Alle notwendigen Komponenten für MW-Angriffe sind im Elektrik- und ELekronikhandel frei erhältlich; jeder der von Elektrotechnik etwas versteht, kann diese Waffen zusammenbauen; ... >> Ich muss mal kurz weg... <<

>> Danach kommt noch eine HPM-Waffe "im Aktenkoffer", die (angeblich) von [zensiert] gebaut und vertrieben wird und auf 200 m tödlich sein soll. <<
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