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MasterGecko
Verbraucher Info

Offizielles TSF Totemtier, sowie Oberster Werbeträger
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Verfasst am: Do Feb 24, 2005 11:32 pm Titel: Werbepause |
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The dictionary is the only place where success comes before work. - anonymous
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Treknor Magnus Nagus
Anmeldungsdatum: 15.03.2004 Beiträge: 1000+ Total Words: 118,773
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Verfasst am: Fr Feb 25, 2005 4:06 pm Titel: Re: Hat ein EMP Auswirkungen auf Cyberware? |
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KLar hat EMP eine Auswirkung auf Cyberware...die fällt dann aus und das schlagartig. Was dazu führen kann das ihr Besitzer ins Gras beißt. Auch starke Magnetfelder so ab 20 Tesla haben eine ähnliche Wirkung. |
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--pfeiffer-- *****
Anmeldungsdatum: 27.09.2005 Beiträge: 1000+ Total Words: 66,738
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Verfasst am: Do Okt 27, 2005 6:28 pm Titel: Re: Hat ein EMP Auswirkungen auf Cyberware? |
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20 Tesla bringen dich auch ohne Implantate ins Grab (oder, wenn du Pech hast, zum Recycling...)
Zitat: | Eine Richtlinie des Rates der EU über „Mindestvorschriften zum Schutz von Sicherheit und Gesundheit der Arbeitnehmer vor der Gefährdung durch physikalische Einwirkungen (elektromagnetische Felder)“ trat am 16.03.2004 am Tag ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.
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Grundsätzlich gelten für die berufliche Exposition mit niederfrequenten elektrischen und magnetischen Feldern höhere Grenzwerte, als sie die 26. Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV) für die Allgemeinbevölkerung festlegt.
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Für 50 Hertz (Hz)-Wechselstrom sind z.B. die zulässigen Effektivwerte für den Expositionsbereich 2 (allgemein zugänglicher Bereich ohne weitere Einschränkungen) folgendermaßen festgelegt: elektrische Feldstärke: 6,6 Kilovolt pro Meter (kV/m) und magnetische Flussdichte: 424 Mikrotesla (µT).
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Die Träger von aktiven und passiven Körperhilfsmitteln (z.B. metallische Implantate oder Herzschrittmacher) haben besondere Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, um sich vor gesundheitlichen Schädigungen zu schützen. |
Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz
Ich schätze, ein richtiger EMP würde Cyberware auch richtig grillen... und zwar unrettbar.
Zitat: | EMP Es handelt sich um ein impulsförmiges elektro-magnetisches Feld hoher Intensität sowie großer räumlicher Ausdehnung.
Es treten Felder von mehreren kV/m bzw. A/m auf mit Impulsdauern von etwa 100 ms und einer Anstiegszeit im Nanosekundenbereich.
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Ohne Schutzmaßnahmen (sogen. Härtung) von Bauteilen und Systemen, die meist eine Zerstörschwelle von Milliampere bzw. wenigen Millivolt haben, führen die Größenordnungen von Kilovolt und Kiloampere zur direkten Zerstörung der nicht gehärteten Systeme. |
Quelle: Zivilschutz-Online
Für "angemessen" halte ich das nicht... mir machts mehr Spass wenn ein EMP nur zu einem zeitlich begrenzten Systemausfall führt.
So hat man als SL die Möglichkeit auch ein schwerstvercybertes Kampfschwein in Gefangenschaft geraten zu lassen, ohne ihn vorher zu Klump schiessen (lassen) zu müssen. |
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Treknor Magnus Nagus
Anmeldungsdatum: 15.03.2004 Beiträge: 1000+ Total Words: 118,773
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Verfasst am: Fr Okt 28, 2005 1:22 am Titel: Re: Hat ein EMP Auswirkungen auf Cyberware? |
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Zu Mikrowellenwaffen ein PDF |
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tg140_vortrag_muntzert.pdf |
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_________________ "Und die See wird allen neue Hoffnung bringen, so wie der Schlaf die Träume bringt, da Heim."
C. Columbus |
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Treknor Magnus Nagus
Anmeldungsdatum: 15.03.2004 Beiträge: 1000+ Total Words: 118,773
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Verfasst am: Sa Okt 29, 2005 1:14 am Titel: Re: Hat ein EMP Auswirkungen auf Cyberware? |
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@pfeiffer.. Nein konnte ich nicht..lies es gefälligst selbst ud sei nicht so faul...
Also erstmal eine Definition:
Ein elektromagnetischer Impuls (EMP), englisch electromagnetic pulse, bezeichnet einen kurzzeitigen, hoch energetischen, breitbandigen, elektromagnetischen Strahlungsimpuls. Meist ist die Bedeutung des Begriffs auf für elektrische Anlagen relevante Impulsspektren reduziert, also auf Wellenlängen zwischen 10 mm und 10 km.
Wenn man jetzt eine Wellenlänge von 10nm annimmt...dann ist das Strahlung mit hoher Energie. (kleine Wellenlänge=hohe Energie). Was dann mit elektrischen systemen..bzw integrierten Schaltkreisen (Mirco Chips etc) passiert, liegt auf der Hand. Platt gesagt sie gehen kaputt. Da aber auch der menschliche Körper über ein quasi elektrisches System verfügt, kommt es da (meiner Ansicht nach) auch zu Störungen im Informationsfluss.
Wenn man diesen Gedanken weiterverfolgt sollte es möglich sein mit der richtigen Frequenz Gehirnaktivität zu stören bzw. lahm zulegen...was das heißt kann sich jeder selbst denken....alles in allem eine sehr gefährliche Angelegenheit....zumal diese Waffen geräuschlos und sehr präzise arbeiten würden. Die Reichweite hängt dann nur von der Stärke des Senders ab und würde auch durch Mauern funktionieren. Was allerdings schon ganz gut als Schutz helfen würde wäre Alufolie hinter die Tapete...also der gute alte Käfig des Herren Faraday.
btw. da ist alles keine Scifi mehr...diese Sachen existieren... die Zeitung Le Monde diplomatique schrieb darüber schon 2003. Ich habe den Artikel damals gelesen..habe ihn aber leider nciht mehr vorliegen.. werde mich aber bemühen Ihn noch einmal zu bekommen.
Edit:
So da ist der Artikel in deutsch
Wenn Ihr die Original Ausgabe haben wollte wendet euch am bsten an den TAZ Recherche Dienst
die Ausgabe stammt aus dem April 2003. |
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Treknor Magnus Nagus
Anmeldungsdatum: 15.03.2004 Beiträge: 1000+ Total Words: 118,773
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Verfasst am: Sa Okt 29, 2005 3:26 am Titel: Re: Hat ein EMP Auswirkungen auf Cyberware? |
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Ob sich ein EMP of den menschlichen Körper auswirkt, hängt von der Wellenlänge ab, wenn der Impuls eine Wellenlänge von 1km hat.. dann passiert da sicherlich nix...aber wenn das Signal eine Frequenz von 10 nm nutzt....dann halte ich das durch aus für möglich... ich bin leider kein Neurologe...aber vieleicht kennt ja hier jemand einen solchen und könnte Ihn oder Sie mal fragen...würde mich interessieren ob ich mit meiner Vermutung richtig liege...
das folgende hab ich bei Wikipedia geklaut
Folgen des Elektromagnetischen Impulses
Der Elektromagnetische Impuls (EMP), im Besonderen NEMP (Nuklearer elektromagnetischer Impuls) ist ein kurzzeitiges, sehr starkes elektromagnetisches Feld, welches auftritt, wenn Röntgen- oder Gammastrahlung mit Elektronen der Luftmoleküle wechselwirkt (Compton-Effekt). Da die Elektronen eine viel kleinere Masse als die Atomkerne haben, werden sie durch den Compton-Effekt wesentlich stärker beeinflusst und radial vom Explosionsort weggetrieben. Dieses führt zu einer, aufgrund des atmosphärischen Dichtegradienten leicht asymmetrischen, elektrischen Ladungstrennung und damit zu einem elektrischen Dipolmoment. Die Beschleunigung der Elektronen verursacht zudem Magnetfelder, so dass elektromagnetische Wellen entstehen. Der EMP unterscheidet sich von gewöhnlichen Radiowellen in zwei Punkten:
* Der EMP ist aufgrund seiner hohen Amplitude in der Lage, in Metallstrukturen großer räumlicher Ausdehnung Spannungen im Kilovoltbereich zu induzieren.
* Die Energie wird als einzelner Impuls mit einer Dauer im Mikrosekundenbereich und einer Anstiegszeit in der Größenordnung einer Nanosekunde freigesetzt.
Somit besitzt der EMP Ähnlichkeit mit einem Blitzschlag, was die Auswirkungen auf elektrische Leitungen betrifft, jedoch ist der Spannungsanstieg erheblich steiler als bei natürlichen Blitzen. Darum sprechen Blitzschutzsysteme aufgrund ihrer Trägheit nicht an.
Alle elektrischen oder elektronischen Geräte und Anlagen mit langen Leitungen oder Antennen und empfindlichen Bauteilen wie Halbleitern und Kondensatoren werden durch den EMP geschädigt. Dazu gehören unter anderem die Stromversorgung (Freileitungsnetz), Telefonnetze, Haushaltsgeräte, Radio- und Fernsehsender. Nur Funkgeräte mit sehr kurzen Antennen werden weniger beeinflusst.
Man unterscheidet je nach Art der Zündung zwischen einem Endo-NEMP, der durch eine Explosion innerhalb der Atmosphäre zwischen etwa 30 und 100 Kilometern Höhe entsteht, und dem Exo-NEMP, bei dem der Sprengsatz bereits im Weltraum explodiert. Die Varianten weisen hinsichtlich ihrer Stärke und Ausdehnung zum Teil starke Unterschiede auf.
So werden die Gamma- und Teilchenstrahlen beim Endo-NEMP noch in der Umgebung des Explosionsortes absorbiert, während bei Exo-NEMP die Teilchendichte in der Detonationshöhe so gering ist, dass die Strahlen Hunderte oder gar Tausende von Kilometern zurücklegen können, ehe sie durch Luftmoleküle absorbiert werden.
Zudem ist in großer Höhe die geometrische Distanz zum Erdhorizont größer. Dadurch kann ein ganzer Kontinent von den Auswirkungen betroffen sein, wenngleich der Impuls wesentlich schwächer als beim lokal konzentrierten Endo-NEMP ist.
Ein EMP lässt sich auch losgelöst von nuklearen Explosionen durch E-Bomben hervorrufen.
Die Sache mit der Neutronen Bombe ist eine ganz andere Baustelle..
Eine Neutronenbombe, vom Amerikaner Sam T. Cohen 1958 erfunden, („enhanced radiation weapon“) ist eine Wasserstoffbombe mit Deuterium-Tritium-Brennstoff; deren Bauweise im Wesentlichen dem Teller-Ulam Design ähnelt. Allerdings werden Neutronenbomben meist mit sehr kleiner Sprengkraft gebaut, beispielsweise hatte der amerikanische Sprengkopf Mk79 eine Sprengkraft von 1 kT, wobei 0,25 kT durch Kernspaltung von Plutonium und 0,75 kT durch Kernfusion freigesetzt wurden. Eine solche Bombe ist vergleichsweise klein, dieser Sprengkopf enthält nur ca. 10 kg Spaltmaterial und wenige Gramm Deuterium-Tritium-Gas. Im Vergleich zu einer geboosteten Atombombe befindet sich das Deuterium-Tritium-Gas nicht innerhalb der Kernspaltungsbombe, sondern außerhalb. Dadurch treffen die von der Kernfusion ausgehenden Neutronen nur zu einem kleinen Teil das Spaltmaterial und können zu einem größeren Teil ungehindert entweichen. Um möglichst wenig Neutronenstrahlung zu absorbieren, wird als Umhüllung des Fusionssprengstoffs kein Uran verwendet, sondern Wolfram. Auch andere Bauteile werden bevorzugt aus Materialien gefertigt, die schnelle Neutronen wenig absorbieren, wie z. B. Chrom oder Nickel. Da aus der Kernfusion im Vergleich zur Kernspaltung besonders viele Neutronen frei werden, kann durch diese Anordnung eine Bombe gebaut werden, die bei vorgegebener Sprengkraft sehr viel mehr Neutronen freisetzt als eine normale Fissionsbombe – daher der Name. Technisch wird das Deuterium-Tritium-Gas unter hohem Druck in einer kleinen Kapsel aufbewahrt – mit wenigen Zentimetern Durchmesser. Das Gas muss aufgrund der Hochdrucklagerung nicht tiefgekühlt werden. In der Wirkungsweise unterscheidet sich die Neutronenbombe von der "normalen" Atombombe insofern, dass sie größtenteils nur der organischen Umwelt (Lebewesen wie Pflanzen und Tieren) schadet. Würde sie in der Nähe einer Stadt abgeworfen, würden somit alle lebenden Bestandteile eben dieser geschädigt, nicht aber die Infrastruktur (Häuser, Computer, Autos,...). Die sog. schnellen Neutronen schlagen Bestandteile aus der DNA und zerstören diese somit. Eine Blumenvase würde keine Schädigung erfahren, da die Neutronen sie fast ohne Schaden zu verursachen passieren würden. |
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Anmeldungsdatum: 27.09.2005 Beiträge: 1000+ Total Words: 66,738
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Verfasst am: Sa Okt 29, 2005 11:37 am Titel: Re: Hat ein EMP Auswirkungen auf Cyberware? |
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@ Treknor: Ich bin nicht faul, ich denke praktisch...
Also, dieser Dr. Rheinhard Muzert verfasst da folgendes:
Zitat: | Zu den biologischen Effekten von Hochfequenzstrahlung hält das Bundesamt für Strahlenschutz (u.a.) folgendes fest (2003[4]):
"Hochfrequente elektromagnetische Strahlung wird von biologischen Systemen aufgenommen (`absorbiert´) und kann dadurch verschiedene Wirkungen hervorrufen. Die Energieabsorption hängt v.a. von der Intensität und der Frequenz der EM-Felder ab, aber auch von den Eigenschaften und den Strukturen des biologischen Gewebes. Eindeutig nachgewiesen und physikalisch definiert sind Kraftwirkung sowie die Wärmewirkung der HF-Strahlung."
Bei den Auswirkungen auf den Menschen sind die biologischen Effekte von Mikrowellen, z.B. der Heizeffekt, zentral:
"Dieser Heizeffekt stellt im allgemeinen eine Gefährdung bilogischer Systeme dar. Der Körper und insbesondere einzelne Organe können durch das Aufheizen ge- oder gar zerstört werden... Besonders das Gehirn ist gegenüber Erwärmungseffekten empänglich... [außerdem] kann die Haut verbrannt werden" (Nietsch 1998, S.24 [54])
Mit Mirkowellen kann man z.B. Flugzeuge beim Starten und Landen herunterholen, Elektronik von vorbeifahrenden Auros beeinflussen... außerdem können Computer mit Mikrowellensender ge- oder zerstört, Kommunikationseinrichtungen sowie Kraftwerke und Stromnetze lahmgelegt werden (International Union of Radio Sience 1999 [32])
Es gibt ein Buch in englischer Sprache (Gunn 1996 [24], dessen Inhalt darin besteht aufzuzeigen, wie man aus einem Mikrowellenherd eine Strahlenwaffe bauen und was man damit Zerstörerisches tun kann. In der Internetbuchhandlung [zensiert - wir wollen doch keinen Ärger bekommen... - >>pfeiffer<<] (amerikanische Seite) fand sich über diese Do-It-Yourself Strahlenwaffe jahrelang folgende Beschreibung:
"This very destructive an potentially lethal weapon uses invisible microwave radiation zo burn its target from the inside out. Best off all, the building blocks for this weapon are sitting on your kitchen counter. The Autor shows, in complete detail and with plenty of photographs and diagramms, how to build a ray gun that is capable of setting fire to a piece of plywood at 500 feet amde from only parts of a microwave oven." _ Ähnliche Bauanleitungen gibt es im Internet.
Im Zweiten Gefahrenberichtd er Schutzkommision beim Bundesminister des Innern (2001, S. 40 [62] wird ausdrücklich vor Mikrowellenwaffen gewarnt: "(...) Es handelt sich hierbei um leistungsstarke elektromagnetische Strahlung emittierende Quellen. (...) HMP-Waffen können relativ einfach und ohne aufwendige Kosten von Zivilpersonen aud handelsüblichen Komponenten gefertigt werden und zu Sabotage- oder Erpressungszwecken eingesetzt werden."
Da es kaum zu glauben ist sei es hier nochmals betont:
Alle notwendigen Komponenten für MW-Angriffe sind im Elektrik- und ELekronikhandel frei erhältlich; jeder der von Elektrotechnik etwas versteht, kann diese Waffen zusammenbauen; ... >> Ich muss mal kurz weg... <<
>> Danach kommt noch eine HPM-Waffe "im Aktenkoffer", die (angeblich) von [zensiert] gebaut und vertrieben wird und auf 200 m tödlich sein soll. << |
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