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Leseprobe "JEDE WETTE"
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Poolitzer
Das Orakel


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Beitrag Verfasst am: Mi März 23, 2005 12:36 pm    Titel: Leseprobe "JEDE WETTE" Antworten mit Zitat

Hoi!

So, da haben wir die Leseprobe: WELTPREMIERE ! ! ! Wink
Es werden noch weitere auf meiner Mahet-Homepage eingestellt, aber DIE hier sollte vorerst für genügend Gesprächsstoff sorgen. Evil Grin Evil Grin Evil Grin

--
"Regel 1: Maximal dürfen 14 Schläger mitgenommen werden. Ausnahmen gelten weder für Trolle noch für andere körperlich überlegene Metamenschen oder magisch Begabte.
Der Schläger muß aus Schaft und Kopf bestehen. Alle Teile des Schlägers müssen so zusammengebaut sein, dass der Schläger ein Ganzes bildet. Der Schläger darf nicht abänderbar konstruiert sein, außer in seinem Gewicht. Der Schläger darf nicht nennenswert von der herkömmlichen und üblichen Form und Machart abweichen und kein äußeres Beiwerk (Laservisier, Hydraulik, Stoßkompensator) haben.
Vercyberungen, magische Fertigkeiten und andere Eigenheiten, die den Spielvorgang verfälschen, sind vorher der Spielleitung bekannt zu geben."
Auszug aus den All-Area-Combat-Golf Regeln der International Double A Combat Golf Society

ADL, Groß-Frankfurt, Altstadt, 20. 09. 2059, 09:51 MEZ
Sein illegaler Zweig des Golfsportes brachte es mit sich, dass Holdo mit einer gewissen Nervosität reagierte, wenn ihm Uniformierte im Leben abseits des Matchs begegneten.
Da er nach seinem gestrigen Auftritt in der Zeil und nach seiner absolut bescheuerten Wette ohnehin fürchtete, sofort auf der Straße erkannt zu werden, tat er alles, um sich unkenntlich zu machen: Haare gefärbt, Augenbrauen blondiert, Schuhe mit Absätzen, um größer zu wirken, und Wattetampons in die Wangen, um ein breiteres Gesicht zu erhalten; den Bart ließ er wachsen.
An den Uniformierten kam er an diesem sonnigen Tag dennoch nicht vorbei. Der Stadtkern war vom Frankfurter Bankenverein aufgekauft und für Unsummen restauriert worden. Anschließend krönte man die Altstadt mit einem Wall, durch den Besucher nur nach einer eingehenden Kontrolle gelangten. Banker waren schon immer wählerisch gewesen, was ihr Publikum anging.
Die Abschottung brachte der Altstadt den Beinamen "Die Verbotene Stadt" ein. Wie das aber mit allem Verbotenen ist, besaß es seinen Reiz, nicht zuletzt wegen den uralten Gebäuden, wie die Paulskirche und den Petersdom, die sich perfekt in die auf historisch getrimmte, sanierte Umgebung einfügten.
Holdo reihte sich in die Schlange norwegischer Touristen ein, schlenderte durch den Metalldetektor, ohne Alarm auszulösen. Auch seine ID-Karte sorgte nicht dafür, dass Sirenen schrillten.
Erleichtert setzte er seinen Weg fort und gelangte in die behütete Fachwerkhausidylle des Römerbergs, wo er in der Nähe des Gerechtigkeitsbrunnens den Reporter erkannte.
Poolitzer saß an einem Tisch, vor sich einen Kaffee und ein Glas Wasser, und hatte sich in seinen Palmtop vertieft. Vor ihm lagen drei Bücher. Echte Bücher, gedrucktes Papier, keine Speicherchips. Als der Schatten des Mannes über ihn fiel, schaute er von seiner Lektüre auf. "Oh, hallo, Mr. Rough." Er deutete auf den freien Stuhl. "Setzen Sie sich doch."
"Nennen Sie mich bloß nicht so. Sagen Sie einfach Schmidt zu mir." Holdo setzte sich und bestellte sich einen Kamillentee, um seinen nervösen Magen zu beruhigen.
Poolitzer nahm die Wahl des Getränks durchaus wahr. "Die Welt hat sich für Sie seit gestern Nacht ganz schön verändert, was?" Er wedelte mit seinem Mini-PC. "Die Quote steht bei 1:17, falls es sie interessiert. Der Wettserver des Competition ist zusammengebrochen, nachdem Ihre Wette bekannter wurde." Er schob ihm einen Ebbie über den Tisch. "Da sind 5000 Ecu drauf. Erzählen Sie mir ein bisschen über All-Area-Golf." Er nahm seine Kamera, eine Fuchi VX2200E, aus dem Futteral, stellte sie vor sich und schaltete sie ein.
"Darf ich Sie um einen Gefallen bitten, Herr Gospini?" Er zuckte erschrocken zusammen, als die Bedienung neben ihm erschien und den Tee servierte.
"Kommt darauf auf."
Holdo lehnte sich nach vorne. "Bitte, senden Sie einen Bericht, dass ich die Wette zurückziehe", beschwor er ihn. "Ich war betrunken." Er redete nun genau in die Kamera. "Habt Ihr gehört, da draußen? Ich war betrunken! Die Wette ist annulliert, sie gilt nicht!"
"Ich sende nicht live, Herr… Schmidt", machte ihn Poolitzer aufmerksam. "Ihr Appell ist zwar sehr eindringlich, und ich werde ihn gerne irgendwo reinschneiden, aber machen Sie sich keine Illusionen." Er nippte an seinem Kaffee und winkte die Bedienung bei. "Bringen Sie mir bitte einen Döner. Mit viel wolle scharf."
Der Kellner glotzte ihn an. Es wurde viel bestellt, aber das hatte er noch nie erlebt. "Unsere Tageskarte…"
"Ich habe die Tageskarte gelesen, Gläsersherpa, und wenn ich was davon wollte, würde ich es bestellen", unterbrach er ihn. "Traben Sie doch los und besorgen Sie mir einen. Sie bekommen auch lecker Trinkgeld. Und nicht vergessen: Sehr scharf muss er sein. Wenn mir die Rosette nicht brennt, verklage ich Sie." Er reichte ihm einen Fünfmarkchip. "Kennen Sie den Spruch: Der Gast ist König?"
"In Ordnung." Der Kellner rannte quer über den Platz und verschwand in einer Seitengasse.
Der Reporter leerte seinen Kaffee. "Also, wie gesagt, Sie haben ein Monster zum Leben erweckt, Herr Schmidt. Und dieses Monster wird sich erst nach einer Woche zum Sterben hinlegen. Es sei denn, Sie sterben vorher." Er schaute für ein, zwei Sekunden bedauernd, dann deutete er auf die Linse. "Okay, zurück zum All-Area-Combat-Golf."
Holdo schüttelte den Kopf. "Sie sind vielleicht abgebrühtes Arschloch."
"Macht der Beruf. Nehmen Sie es nicht persönlich."
Stockend berichtete der Extrem-Golfer über das Equipement; den besonderen verwanzten Ball, den ihnen eine Tüftlerwerkstatt anfertigte; die unterschiedlichen inoffiziellen Ligen, die nach vercybert, nicht vercybert, Menschen und Metamenschen unterschieden, um die Gleichheit der Kontrahenten zu wahren; die Wetten; die Austragungsorte, die grundsätzlich überall sein konnten, von Slums bis Innenstädte. "Gelegentlich sind schusssichere Westen und Helme notwendig. Und…"
"Schnitt", unterbrach ihn Poolitzer. Er blickte Holdo unzufrieden an. "Sie erzählen so lebendig wie eine schlechte Computeranimation aus dem 20. Jahrhundert." Der Kellner kehrte zurück und reichte ihm den verlangten Döner.
"Wundert Sie das?", brach es aus ihm heraus. "Mir kleben Killer am Arsch!"
"Ruhig, Golfer, ruhig. Wir sind an einem der sichersten Orte Frankfurts. Haben Sie die Kontrollen nicht bemerkt? Okay, dann beweise ich es Ihnen." Poolitzer stand auf, breitete die Arme aus. "Hallo?", rief er laut. "Ihr Killer, zeigt euch!"
Vor Holdos innerem Auge sprangen harmlose Gäste plötzlich auf und zückten Waffen, eröffneten das Feuer und verwandelten ihn in ein Sieb.
Natürlich geschah nichts, abgesehen von den irritierten Blicken, die ihnen von den Nachbartischen zugeworfen wurden; zwei DSD-Wachmänner mit dem zusätzlichen Emblem des Frankfurter Bankenvereins schauten zu Poolitzer und warteten lange, ehe sie ihre Runde über den Römerberg fortsetzen.
"Zufrieden?" Er setzte sich wieder, schälte den Döner aus seiner mehrlagigen Aluminium- und Papierhülle und prüfte mit routiniertem Blick, ob sich genügend von dem gemahlenen Chilipulver darin befand. "Wie ich sagte, Sie sind sicher." Herzhaft biss er hinein, die Soße lief an den Broträndern herab und rann in die leere Kaffeetasse. "Versuchen Sie, mal mit mehr Elan zu sprechen", nuschelte er. "Ich nehme an, dass Com-Golf Ihre Leidenschaft ist. Momentan hat der Zuschauer mehr den Eindruck, es handelt sich um eine eher leidige Sache."
"Ich glaube, wir lassen das Interview", gab Holdo auf. Ihm stand nicht der Sinn danach, sich den Anordnungen eines Reißerreporters zu fügen, dem es so was von offensichtlich scheißegal war, wie es um seine Zukunft stand. Er schob den Ebbie zurück. "Nehmen Sie Ihre 5000 wieder und senden Sie einfach nur meine Botschaft, in Ordnung?"
Poolitzer kaute langsamer; er hatte soeben umdisponiert. "Wissen Sie was? Wir machen die Golf-Sache später. Wie wäre es denn, wenn ich Sie in den nächsten 168 Stunden begleite?", schlug er vor. "Ich mache einen Dokumentarfilm über Sie, einen Mann, der aus… Ja, warum haben Sie die Wette eigentlich abgeschlossen?" Dabei gab er dem Tisch einen Stoß, sodass der Ebbie zurück zu Holdo glitt. "Behalten Sie das Geld. Ich stocke es um 10000 auf, wenn Sie mir erlauben, bei Ihnen zu bleiben." Er biss noch einmal ab. "Mit meinen Connections steigen Ihre Überlebenschancen, Herr Schmidt. Es wird die Quote sicherlich wieder drücken, aber ist das Leben an sich nicht viel besser?"
Das war in der Tat besser. "Danke, Herr Gospini." Noch war es zu früh, um aufzuatmen, doch die Spannung fiel ein wenig von ihm ab.
"Es wird sicherlich spannend bleiben", redete er mit vollem Mund und beherrschte das Kunststück, dabei weder Fleisch noch Tomate oder Kraut auszuspucken. "Ich rufe gleich mal ein paar Leute an, die uns helfen könnten. Wird aber nicht billig." Er zwinkerte, bevor er schluckte und von seinem Wasser trank. "Aber Sie haben jetzt ja 15000 Ecu." Mit einem schnellen Handgriff schob er die Fuchi in eine bessere Position. "Also, dann stellen Sie sich mal vor, Herr Schmidt. Und erzählen Sie, warum ein Mensch sein Leben verwettet."
"Weil es fast nichts mehr Wert ist", lachte Holdo bitter. "Ich habe Schulden. Bei wem, kann ich nicht sagen, aber ich werde am 1. Oktober sterben, wenn ich keine 100000 Nuyen aufgetrieben habe. Da kam mir der Gedanke, es auf diese Weise zu versuchen."
"Zeit für ein paar Erläuterungen." Poolitzer drehte die Kamera auf sich. "Sie sind ein Spieler, habe ich gehört, Herr Schmidt. Und Sie waren oft in Düsseldorf. Mehr muss ich den Eingeweihten unter den Zuschauern nicht sagen", tippte er trotz der Andeutung genau richtig. "Diejenigen, die es nicht wissen: In Düsseldorf hat sich ein neuer Oyabun vorgestellt, der ein strenges Regiment führt. Sehr zum Leidwesen unseres Herrn Schmidt."
Ein Windstoß wirbelte die Serviette des Döners vom Tisch.
Holdo bückte sich schnell zur Seite und fing sie auf; im gleichen Augenblick erklang das Geräusch, das entfernt an das Knallen eines Sektkorken erinnerte. Er dachte sich nichts dabei, bis er sich aufrichtete und den Reporter anschaute.
Poolitzer tastete gerade nach seiner rechten Halsseite, aus der das Blut spritzte. "Oh, Scheiße", sagte er sachlich. "Entweder…"
Was auch immer er noch hatte sagen wollen, er kam nicht mehr dazu. Holdo sah das linke Auge des Mannes platzen, und als ob das nicht ausreichte, öffnete sich schräg links über der rechten Braue ein Loch von der Größe eines Daumennagels. Die Gäste am Tisch hinter ihm schrieen auf, weil sie die enormen Austrittswunden der beiden Projektile sahen.
Poolitzer kippte mit dem Stuhl rückwärts und riss das Tischchen um, klirrend gingen Porzellan und Glas zu Bruch. Die Bücher, die er sich gekauft hatte, fielen auf das Kopfsteinpflaster und wurden mit Kamillentee und Mineralwasser getränkt; den Döner hielt er noch immer in der Hand.
Holdo sprang auf und rannte. Damit gab er den anderen Menschen auf dem Platz das Signal, sich ebenfalls in Deckung zu begeben. Eine unaufhaltsame Fluchtbewegung setzte ein, welche die heraneilenden DSD-Wächter einfach mit sich riss.
Die Besucherflut schwappte durch die Gassen bis zur Mauer und stürmte durch die Kontrollstationen. Es war wie bei einer Stampede, die sich weder aufhalten noch leiten ließ. Gleichzeitig bekam der unsichtbare Schütze keinerlei Gelegenheit, Holdo Kraif ins Visier zu nehmen.
Er konnte weder denken noch sprechen, der Schock hielt seinen Verstand gepackt, während ihn die Menge in ihrer schützenden Mitte aus der Altstadt spülte. In diesem merkwürdigen Abwesenheitszustand lief er einfach irgendwelchen Menschen hinterher und folgte ihnen in die U-Bahnstation, in die Züge. Durchsagen wurden zu sinnlosem Gequake, Lampen glänzten sphärisch und überirdisch.
Der Schutzheilige der Verwirrten stand ihm bei und verschonte ihn vor Kontrolleuren. Irgendwann stieg er aus, fuhr Rolltreppen und Fahrstühle nach oben, bis er durch eine Halle in eine kleine Cafébar torkelte. Alles um ihn herum war verschwommen, es drehte sich und er fühlte das Essen in seiner Kehle hochsteigen.
Holdo schaffte es bis auf die Toilette und übergab sich. Er kotzte er das Urinal bis obenhin voll. Neben dem Becken sank er auf den eisigen Boden, er hielt sich die Hände vor die Augen, atmete langsam ein und aus. Sein Verstand und seine Erinnerung kehrten allmählich zurück.
Er stemmte sich in die Höhe, schüttete sich Wasser ins Gesicht und ging nach draußen, wo er sich einen großen Kaffee und einen Cognac bestellte. Zitternd hob er das Glas mit dem Alkohol an die Lippen.
Im Trid über dem Eingang zeigte der Sender MainSchau des DeMeKo schon die ersten Live-Bilder vom Römerberg, die von einem Hubschrauber aus gefilmt wurden: eine leerer Platz rund um den Gerechtigkeitsbrunnen, jede Menge DSD-Wachleute und eine menschliche Gestalt, über die gerade eine Tischdecke ausgebreitet wurde.
"Scheiße, er ist tot", raunte er.
"Das macht drei Ecu", sagte die Frau hinter dem Tresen misstrauisch. Sie hielt ihn anscheinend für einen Junkie oder einen Schnorrer, der in ihrem Café nichts verloren hatte.
Holdo lehrte den Cognac und bestellte noch einen. Mit der anderen Hand fuhr er die Manteltasche und suchte nach Kleingeld. Den Ebbie mit den 5000 hatte er auf dem Römerberg gelassen. Er legte einen roten zehn Markchip hin. "Noch einen bitte", verlangte er heiser.
Sie entspannte sich, nachdem sie erkannt hatte, dass er Geld besaß, und schenkte das Glas als eine Art Entschuldigung voller als voll ein. "Ist das der Schnüffler? Der Typ, der vor kurzem diese Story mit Pomorya hatte?" Sie stellte den Ton lauter.
Der Sender wechselte die Einstellung, ein Reporter hatte sich Touristen geschnappt, die anscheinend auf dem Römerberg gewesen waren. "Was ist geschehen?", wurde eine asiatisch anmutende Frau in einem pinkfarbenen Regencape gefragt.
"Nicht wissen", haspelte sie aufgeregt und zupfte an ihren schwarzen Haaren. "Nicht wissen. Sitzen in Café, dann peng, peng, peng. Ein Mann weglaufen, und andere Mann tot am Boden liegen." Sie schaute direkt in die Linse, darunter wurde entsetzte Zeugin vom Sender eingeblendet. "Eine Mann habe den andere erschossen. Ich ganz sicher." Sie verneigte sich und lächelte stolz, winkte sogar ein bisschen, bevor der Kameramann herumschwenkte und auf den schneidigen Reporter hielt.
"Heute wurde ein lieber Kollege, Severin Timur Gospini oder besser bekannt als Poolitzer, der durch seine unübliche, aber effektive Methode der Recherche viele Skandale aufdeckte und Leben rettete, Opfer eines feigen Mordes." Das glattrasierte Gesicht drückte professionelle Trauer und Betroffenheit aus. Das konnten alle Medienleute gut. "Die Polizei sagt derzeit nichts zu den Vorkommnissen. Aber es deutet alles darauf hin, dass ein Mann, mit dem sich Gospini in einem Café traf, in die Sache verwickelt ist. Er wird als Zeuge gesucht. Und wir fragen uns: War er der Lockvogel oder sogar der Attentäter? Wer sind die Hintermänner?" Er nickte und lächelte. "Wir halten Sie natürlich auf dem Laufenden." Die Sondersendung endete.
Holdo schwitzte. Er suchte in seinem Mantel nach einem Taschentuch und bekam einen Plastikstreifen zwischen die Finger. Das Ticket!
Der Ausweg war mit einem Mal zum Greifen nahe. Jetzt musste er es nur noch bis zum Flughafen schaffen, bevor die Polizei herausbekommen hatte, dass er der Mann auf dem Römerberg gewesen war. Ins Gefängnis wollte er nicht, dort war er noch schneller tot als auf der Straße. Das unterstellte er den ganzen Kriminellen einfach mal.
"Entschuldigung, wie weit ist es von hier bis zum Flughafen?", fragte er die Frau.
"Zu welchem wollen Sie denn? Paris, London, Rom?"
"Zum Frankfurter."
Sie lächelte unfreundlich. "Verarschen kann ich mich selbst, Schätzchen." Sie wandte sich der Spülmaschine zu.
Als Holdo aus dem Fenster der Cafébar blickte, schaute er auf eine große Eingangshalle, und darüber stand in dicken Leuchtbuchstaben "Terminal 3". Er war genau richtig. "Entschuldigen Sie. Heute ist nicht mein Tag", sagte er zu ihr, stand auf und setzte die Kaffeetasse an die Lippen, um sie im Gehen auszutrinken.
Prompt rannte er in den Mann im hellen Trenchcoat hinein, dem es gelungen war, absolut geräuschlos einzutreten.
Holdo fühlte sich, als sei er gegen einen Betonpfosten gelaufen. Entweder der Mann trug eine Rüstung unter seinem Mantel oder aber er bestand nur aus Muskeln. Der Kaffee war weniger beeindruckt, sondern folgte den physikalischen Gesetzen und schwappte über den Rand hinweg mitten auf den Trench; das Braun gab ihm einen neuen farblichen Akzent.
"Scheiße", fluchte Holdo und machte einen Schritt zurück. "Ich meine, sorry. Oh, Mann. Heute ist einfach nicht mein Tag." Er sah, dass der Mann unter dem Mantel einem modischen, dunkelgrauen Zweireiher trug; auf dem dunkelblonden Schopf saß ein hellgraues Barett.
"Sieht fast so aus." Die graugrünen Augen des Mannes taxierten ihn, im bartfreien, gepflegten Gesicht rührte sich nichts. "Ich hoffe, es ist nicht ansteckend."
Holdo dachte an Poolitzers jähes Ende. "Bin mir nicht sicher." Er wischte mit Servietten auf dem Fleck herum und stellte fest, dass er sich einwandfrei von dem Papier aufsaugen ließ. Er spürte die Blicke auf sich, und schon kehrte die Nervosität mit Wucht zurück. "Ist das ein Spezialstoff?", versuchte er, Banales zu reden.
"Ja. Und Teflonbeschichtung. Darf ich?" Der Mann hob die die Rechte, der schwarze Handschuh nahm Holdo die Serviette ab, und er entfernte den Fleck selbst. "Gehen Sie ruhig. Sie werden einen Flug zu erreichen haben, nehme ich an."
"Danke sehr", atmete Holdo auf. Er trank den Kaffee, stellte die Tasse auf den Tresen und bewegte sich auf die Tür zu.
"Einen Augenblick", sagte der Mann in seinem Rücken.
Der arg strapazierte Selbsterhaltungstrieb verlangte von ihm, auf der Stelle loszurennen, quer über die Straße in Terminal 3, um sich in die Sicherheit der Flugabfertigung zu begeben. Sein Verstand warnte ihn davor. Wäre der Typ ein Killer, hätte er ihn schon längst erschossen. Also gehorchten seine Füße widerwillig dem Bremsimpuls aus dem Hirn. "Ja?", sagte er über die Schulter.
Der Mann hielt sein Flugticket in der Linken. "Sie haben das verloren, Herr Kraif. Sie wollen doch sicher an Bord kommen, oder?"
Holdo lächelte und dankte seinem Verstand. "Jetzt haben Sie was gut bei mir", sagte er. "Danke vielmals. Wenn wir uns noch mal begegnen sollten, lade ich Sie zum Essen ein."
"Abgemacht. Guten Flug." Der breit gebaute, unnatürlich muskulöse Mann nickte und drehte sich zur Barfrau, die ihn äußerst interessiert betrachtete. Für ihn war die Sache erledigt.
Mehr noch, denn als Holdo erleichtert die Straße überquerte und auf den Eingang des Terminals zumarschierte, hatte ihn Jeremiah Jennings bereits wieder vergessen....
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Beitrag Verfasst am: Mi März 23, 2005 12:36 pm    Titel: Werbepause


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Beitrag Verfasst am: Mi März 23, 2005 1:25 pm    Titel: Re: Leseprobe "JEDE WETTE" Antworten mit Zitat

Danke Poolitzer...ich hatte mir die Leseprobe extra aufgehoben um sie zum Mittagessen zu lesen und dann erschießt du den Snoop während ich in mein Käsebrötchen beiße...das is ja eklig...

Das mit dem Golf hört sich sehr gut an und Jennings is natürlich cool...dann mal sehen ob der Schnüffler nicht umsonst gestorben ist. Aber mit dem Döner in der Hand abzutreten ist ja halbwegs würdig...
Bin mal gespannt was seine Kamera als Vermächtniss noch mit dem armen Golfer anstellen wird... Thumb up
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Beitrag Verfasst am: Mi März 23, 2005 2:26 pm    Titel: Re: Leseprobe "JEDE WETTE" Antworten mit Zitat

uff... naja wenigstens hat er seinen Döner nicht fallen gelassen...
Wird Poolitzers Geist jetzt eigentlich den Kellner verklagen? ich meine seine Rosette brennt jetzt ganz sicher nicht mehr... Fragen über Fragen...

Klingt gut und ich bin schon gespannt drauf. Mit Schande muß ich zugeben das ich 05:58 noch nicht gelesen habe. Aber ich habs noch vor!
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Beitrag Verfasst am: Mi März 23, 2005 6:03 pm    Titel: Re: Leseprobe "JEDE WETTE" Antworten mit Zitat

Shocked Shocked Shocked Shocked

Wie bitte? Poolitzer ist tot?!?! Shocked Shocked

Das ist ein Knaller - da atmet man auf, weil er das letzte Buch überstanden hat, und jetzt schießt du ihn gleich mal so nonchalant über den Haufen... Armer Snoop Poor me... Poor me... Poor me...

Fragt sich nur, ob das dem Herrn Holdo gegolten hat, oder Poolitzer selbst...

Aber was anderes... Jeremiah Jennings? Der sollte seine Mutter verklagen. Oder den Decker erschießen, der den Namen verbrochen hat, als er ihm ne ID gefälscht hat... Evil Grin

Jedenfalls bin ich sehr gespannt, was da sonst noch so kommen wird. Ich hoffe nur, Ordog passiert nicht das Gleiche wie Poolitzer, sonst bin ich sauer Tongue ...
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Indigo
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Beitrag Verfasst am: Mi März 23, 2005 8:02 pm    Titel: Re: Leseprobe "JEDE WETTE" Antworten mit Zitat

he...he... Und ich dachte nur ich fand den Vornamen von Jennings ein wenig naja...ungeschickt...

Das der Schnüffler den Löffel abgibt war doch angedroht...deswegen trifft es mich jetzt nicht gaaaaanz so hart auch wenn ich es schade finde...

Ich versteh gar nicht was ihr alle mit Ordog habt...

Wann kommt der neue Roman denn in die Läden? Bin ja schon wieder viel zu ungeduldig... *hibbelhüpf*

BTW, Poolitzer? Du korrigierst noch, oder? Wenn nicht dann solltest du dir die Leseprobe nochmal ansehen, ich bin über mindestens 2 Fehler gestolpert.
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Shan'xara
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Beitrag Verfasst am: Mi März 23, 2005 8:09 pm    Titel: Re: Leseprobe "JEDE WETTE" Antworten mit Zitat

@Indigo:

Du kannst dich einfach bei Heyne registrieren, dann schicken die dir ne Mail, wenn der Roman raus ist Wink.

Und was Ordog betrifft, ich glaube, das hatten wir schon mal he...he... ...
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Indigo
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Beitrag Verfasst am: Do März 24, 2005 8:32 am    Titel: Re: Leseprobe "JEDE WETTE" Antworten mit Zitat

Danke für den Tip! Thumb up
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Poolitzer
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Beitrag Verfasst am: Fr März 25, 2005 1:21 pm    Titel: Re: Leseprobe "JEDE WETTE" Antworten mit Zitat

Hoi!

Jau, ich habe die Fehler gefunden, alle anderen sollen von den Augen des Lektors gefunden werden. Der soll was tun für sein Geld. Evil Grin Evil Grin Evil Grin

Ich habe auf Amazon rausgefunden, wann der Roman erscheinen soll. So ergeht es einem Autor. Wink

Zee ya!
Poo.... ach nee, der ist tot.... Shit, was mach ich jetzt?! Wink
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Beitrag Verfasst am: Fr März 25, 2005 1:53 pm    Titel: Re: Leseprobe "JEDE WETTE" Antworten mit Zitat

*lol* Poste halt in Zukunft als Poolitzers Geist... Wink

Wobei... Kein Poolitzer mehr im Shadowtalk Poor me... Poor me... Poor me... Poor me... ...

Der holte die Leute immer so schön aufm Teppich runter *G*.
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Beitrag Verfasst am: Di März 29, 2005 7:56 am    Titel: Re: Leseprobe "JEDE WETTE" Antworten mit Zitat

AAAAAAAARGH!!!


Das ist doch nicht dein ernst oder??? Poor me... Poor me... Poor me...

Buhuhu... wie böse... wie unfair... wie mies...

Ich ... WAAAAAH Weltbildzusammenbruch....

Du bist doof Poolitzer ^^ Warte nur bis zur nächsten Con ;p
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Beitrag Verfasst am: Fr Apr 01, 2005 5:49 pm    Titel: Re: Leseprobe "JEDE WETTE" Antworten mit Zitat

Ich konnte diesen Amerikaner mit seltsam deutschen Humor sowieso noch nie leiden.
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Beitrag Verfasst am: Mo Apr 04, 2005 3:50 pm    Titel: Re: Leseprobe "JEDE WETTE" Antworten mit Zitat

KETZERIN!!!

STIRB!!! ^^
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Beitrag Verfasst am: Di Apr 05, 2005 4:12 pm    Titel: Re: Leseprobe "JEDE WETTE" Antworten mit Zitat

So jetzt mal moment!

@Poolitzer: Also es gibt 2 Möglichkeiten. Entweder das wird der genialste Coup den Politzer jemals durchgezogen hat oder die Leseprobe ist sehr weit in der Mitte des Buches...


Du kannst mir doch nicht erzählen, dass du den Hauptcher von 5 Büchern einfach so am anfang eines Buches völlig unspecktakulär abknallst. Da hat doch bisher jeder andere Char einen aufregenderes Ende gefunden.

Egal wies ausgeht, die Leseprobe ist zwar hater tobak und ziemlic schockierend, aber trotzdem kauf ich mir das buch wieder (du hast dir deine Briefmarke von mir für deine Mühe dieses Buch zu schreiben redlich verdient Evil Grin )

Aber trotzdem trauer ich jetzt um Poolitzer mehr als um den Papst!
Poor me...
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Beitrag Verfasst am: Sa Apr 09, 2005 6:39 pm    Titel: Re: Leseprobe "JEDE WETTE" Antworten mit Zitat

Papst?welcher Papst?

Man nicht der Poolitzer Shocked

ließt sich aber ganz nett.....

aber kann es sein, dass du deinen Schreibstil etwas geändert hast? ich hab etz erst deine ersten 2 Bücher hinter mir incl Die Zwerge, aber da sind mir deine blutigen Beschreibungen noch nicht so aufgefallen

Zitat:
Holdo sah das linke Auge des Mannes platzen, und als ob das nicht ausreichte, öffnete sich schräg links über der rechten Braue ein Loch von der Größe eines Daumennagels


Disapprove

Mfg Stopper
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Roter_Sturm
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Anmeldungsdatum: 21.05.2005
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Beitrag Verfasst am: Sa Mai 21, 2005 1:19 pm    Titel: Re: Leseprobe "JEDE WETTE" Antworten mit Zitat

Das kann nicht sein...
Poolitzer ist nicht tot...


Und selbst wenn ich mir da jetzt was vormache:

Ich glaube das war gar nicht Poolitzer, sondern jemand anderer. Poolitzer hätte den Kellner nicht angeschnautzt, sondern verarscht!

Solche details halt....
_________________
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Severin Timur Gospini
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