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Meanwhile, somewhere in the Caribbean sea [IP]
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Rancour
Spiritual Watcher


Anmeldungsdatum: 23.07.2002
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Beitrag Verfasst am: Mo Feb 21, 2005 8:30 pm    Titel: Meanwhile, somewhere in the Caribbean sea [IP] Antworten mit Zitat

Die Sonne brennt von Oben und der Wind riecht stark nach Meeres-Salz, Motor-Öl und Treibstoff. Obwohl die Quazua Tequel, ein Schiff mit der Kennung BCA (Barco de Corporation Aztechnology - Handelsmarine von Aztechnology) mit voller Kraft nach Süden Richtung Aztlan fährt, hört man die Triebwerke erstaunlich wenig.
Die Quazua Tequel BCA ist ein mittelgrosses Frachtschiff. Es ist in den Nationalfarben von Aztlan und es hängen mindestens ein halbes dutzend Aztlanische Flaggen, damit auch wirklich jeder mitbekommt mit wem er es zu tun hat.
Die Manschafft besteht zu gleichen Teilen aus Matrosen und schwer gepanzertem Sicherheitspersonal - das die Wertvolle Fracht bewacht.

El Capitan Horche de Damajo, steht breitbeinig auf der Brücke und lässt seinen wachsamen und strengen Blick über das Deck seines Schiffes wandern.

Ständig kommen verschiedene Meldungen übers Funk und obwohl er seine Leute dafür hat, die sich darum kümmern, hört Capitan de Damajo ständig mit - nur für den Fall das einer seiner Leute irgend einen Fehler macht.
Eine Meldung fordert jedoch den grössten Teil seiner Aufmerksamkeit - ein Schiff nähert sich schräg von Backbord (links von hinten) und identifiziert sich als die "Messenger ACS" - ein Ares Commercial Ship.

Die Codes des Schiffes sind echt. Aber das hindert den Kapitän der Quazua Tequel nicht daran, den Wachen zu befehlen sich bereit zu halten.

Die Messenger hat sich inzwischen so weit genähert, dass man sie erkennen kann. Es ist ein kleines Transportschiff [Bild: Rigger 3.01D, Seite 174 - Blohm & Voss Gondola III - ohne Verglasung unter der Brücke]. Ein untypesches Schiff für Ares, wie der Kapitän feststellt.

Um sich der Messenger nicht all zu sehr zu nähern ordnet der Kapitän eine Kurskorrektur an. Die Messenger ändert ebenfalls ihren Kurs, jedoch viel gekonnter als die Quazua Tequel - was den Kapitän der Quazua Tequel jedoch in alarmbereitschafft versetzt, denn der neue Kurs der Messenger wird die beiden Schiffe direckt nebeneinander bringen. Sofort läutet er zum Alarm und schickt an die Messenger ein Wahrnung. Die Messenger antwortet nicht und auch sonnst sind alle Funkverbindungen auf einmal stillgelegt - sie müssen in den Bereich ihres Störsenders gekommen sein. Jetzt besteht kein Zweifel mehr... es sind Piraten. Und als ob sie die Gedanken des Capitan Horche de Damajo lesen könnten - eine Flagge wird gehisst. Eine Flagge, die veranlasst den Kapitän der Quazua Tequel einen Ausdruck der Furcht auf dem Gesicht zu bekommen. Einpaar Matrosen an Deck fliehen panisch unters selbige.



Es ist die "Greedy Death" - ein Piratenschiff unter Captain Marrajo blanco, dass die Gegend um Borinquen und östlich der Dominikanischen Territorien unsicher macht. Es gehört zusammen mit der "Horrid Shadow" - einem U-Boot unter dem Kommando des Captain Harm Larssen - zu einer Piraten Bande.

[Rest kommt später]
[OP]
Stellt euch schonmal darauf ein aufzuspringen - ich werde schon sagen wann.
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- Friedrich Nietzsche 1844-1900
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- Joachim Kahl
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Beitrag Verfasst am: Mo Feb 21, 2005 8:30 pm    Titel: Werbepause


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Rancour
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Anmeldungsdatum: 23.07.2002
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Beitrag Verfasst am: Do März 03, 2005 3:53 pm    Titel: Re: Meanwhile, somewhere in the Caribbean sea [IP] Antworten mit Zitat

Die Quazua Tequel fährt mit voller Kraft und versucht mit gekonnten Manövern die Greedy Death abzuschütteln, doch es nützt nichts... die Greedy Death ist viel wendiger und schneller - sie nähert sich unaufhaltsam.

Die Aztlanische Sicherheit stellt sich bereit und feuert gezielte Schüsse ab, doch die Panzerung des Piraten-Schiffes ist zu dick für Sturmgewehre und an Deck sieht man keinen. Sie verstecken sich bestimmt bis zum letzen Augenblick - in dem sie das Schiff entern werden. Ein blutiger Kampf ist nicht zu vermeiden.

Ein gepanzerter Geschützturm mit einem SMG wird auf dem Deck der Greedy Death hochgefahren und es schiesst sofort - noch bevor es zu ende ausgefahren ist - auf die Quazua Tequel. Einige Sicherheitsleute hechten in Sicherheit - einer wird jedoch von den explosiv Geschossen direckt getroffen und flutet das Deck der Quazua Tequel mit Blut und auch etwas festeren organischen Stücken.

Der Geschützturm zieht von oben nach unten seine Geschosse und feuert auch auf den Rumpf der Quazua Tequel. Eine Explosion unter Wasser ist zu hören und sofort blinken dutzende Alarm-Lichter auf der Brücke der Quazua Tequel.

Capitan Horche de Damajo erkennt es sofort als Bruch im Rumpf - Wassereintritt ist aber zum Glück minimal.

Auf dem Deck der Quazua Tequel öffnet sich eine Klappe und ein lautes Brummen wird höhrbar - aus der 2x2 m Klappe kommt ein Rotor zum Vorschein, kurz darauf der ganze Körper einer Drohne, an der zwei grosse Granatwerfer hängen.
Die Drohne erhebt sich in die Luft und vollzieht als erstes einpaar Ausweichmanöver, da der Geschützturm der Greedy Death sofort die Drohne aufs Korn nimmt. Sie fliegt erst nach Steuerbord und versteckt sich hinter dem aztlanischen Transporter, fliegt um das Heck herum und feuert auf das Heck der Greedy Death.
Die Explosionen lassen die Sicherheitsleute noch weiter hinter ihren Deckungen kleiner werden.

Das Piratenschiff wird langsammer - anscheinend wurde das Antriebssystem beschädigt. Es verliert rapide ihren Antrieb und schwarzer Rauch steigt auf.
Der Transporter überhollt die Piraten und vergrössert ihre Entfernung immer mehr.

Auf die Drohne hinter der Greedy Death wird mit schweren Geschützen zurück Gefeuert und sie muss ihre Position ändern - und das war ein Fehler. Das wendige Piratenschiff macht eine schnelle Wende mit ihrem letzten Antrieb und bringt die Drohne direckt in die Schussbahn des Geschützturmes am Bug. Das Geschütz schiesst jedoch nicht wie erwartet mit explosiven Geschossen, sondern eine Harpune ab.
Die Harpune erwischt die Drohne direckt und ein grosser Stromschlag klettert das Kabel vom Geschützturm herauf und umschlingt die Drohne, welche nach wenigen Augenblicken ins Wasser fällt und zum Schiff gezogen wird.

Capitan Horche de Damajo hat immernoch einen kräftigen Schrecken in den Knochen, aber er ist heil froh, das der wertvollen Ladung nichts passiert ist. Nur die Drohne und ein Wachmann wurden verloren - und der Höllenbruch ist nicht weiter tragisch. Das Piratenschiff ist abgehängt und bald kommen sie in die Zone der Aztlanischen Marine, wo sie endgültig sicher sind.

Trotz des guten Ergebnisses lässt der Kapitän der Quazua Tequel das Piratenschiff nicht aus den Augen - oder besser gesagt nicht aus dem High-Tech Fernglas - welches ihm so gleich aus den Händen fällt und man ihm deutlich einen Schock ansehen kann.

Das Piratenschiff hat gewendet und ist mit voller Fahrt davon gefahren. Das kann nur eines bedeuten. Im vorbeilaufen gibt er einpaar Wachen ein schnelles Zeichen das sie ihm unters Deck folgen sollen.
Fast panisch läuft er durch die engen Gänge unterm Deck und rennt direckt zum Laderaum. Die Tür lässt sich zuerst nicht öffnen, doch mit Hilfe der Wachen ist es ihm gelungen.
Sobald die Tür offen ist reisst es ihn wegen der Wassermassen die ihm entgegenschwabt fast von den Füssen.

Im Laderaum schwimmen zahlreiche Kisten und ein grosses ovales Loch in der Aussenwand ist zu erkennen. Das Loch ist jedoch notdürftig zugeschweisst worden - von aussen!
Aufgeregt fängt der Kapitän an nach etwas zu suchen - er schaut sich jede Kiste an... aber nichts... das was er sucht ist nicht da, dafür findet er jedoch etwas anderes.
An der Decke hängt ein menschen-Kopf - von oben nach unten mit einem Stück Harpune aufgespiesst - das rechte Auge wurde durch eine Linse ausgetauscht und eine Metallplatte wurde ihm an die rechte Seite seiner Stirn genagelt.
Wie sich später herausstellen sollte gehörte der Kopf zu einem Spitzel, der die Crew der Greedy Death und der Horrid Shadow infiltrieren sollte. Er wurde vor zwei Wochen eingeschleusst und vor 5 Tagen haben sie den Kontackt verloren.

_______________

Einige Zeit später geht die Greedy death vor Ancker - irgendwo wo man weder Land noch ein weiteres Schiff sehen kann und laut gewissen Informanten auch kein Schiff vorbei fahren wird.

Das Feuer am Heck wurde längst gelöscht und der Schaden wird jetzt schon wenigstens provisorisch gepflickt. An der Steuerbord Seite sieht man im Wasser einen Schatten, der stähtig wächst, bis ein schwarzes U-Boot aus dem Wasser taucht und eine Lucke auf selbigem geöffnet wird.

Alles ist nach Plan verlaufen und sogar die Informationen, dass die Quazua Tequel eine Ladung Biometrischer Magschlösser und sogar eine Kiste mit irgend einem grünem Schleim welches zum Klonen verwendet wird, an Bord hatte war korreckt.
Dazu kommt noch, dass sie nur leichte Schäden, und keine Verluste erlitten und noch dazu eine Drohne bergen konnten - auch wenn ihre gesammte Elektronik gegrillt wurde...
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Beitrag Verfasst am: Do März 03, 2005 5:21 pm    Titel: Harm entert du Antworten mit Zitat

Harm entert durchs Turmluk und sieht zum Schiff rüber. Dann hebt er den Daumen und lässt ihn kreisen, ohne die Hand zu bewegen.

"Klar bei Manöverstation, Sonar und Radar bleiben besetzt."
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Rancour
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Beitrag Verfasst am: Do März 03, 2005 6:19 pm    Titel: Re: Meanwhile, somewhere in the Caribbean sea [IP] Antworten mit Zitat

Die Tür zur Brücke öffnet sich und ein hochgewachsener Elf steigt runter.

Er ist kreolischer Abstammung, doch man sieht, dass sein Blut mit so einigen Ehtnischen Gruppen vermischt wurde. Seine Haare sind lang und aufwändig zusammengeflochten, sein Kopftuch ist schwarz wie seine Haare und hat keinerlei Muster. Er trägt einen Neopränanzug und eine Tauchpanzerung, doch seine Arme sind nicht bedekt und man sieht viele Tattoos - Veves, Tribals und auch einpaar Abbildungen von SeeMonstern. Das auffälligste Tattoo ist jedoch das in seinem Gesicht - es zeigt eine Seeschlange, die hinter seinem linken Ohr hervorkommt und über seinem linken Auge einen Ring im Maul hält. Der Ring ist gleichzeitig sein Augenbrauen-Piercing. An seinen Armen sind auch einpaar Rituelle Narben zu sehen - die allesammt Veves abbilden.

Sein rechtes Auge das genau auf einer Linie mit einer Narbe liegt, die senkrecht durch seine rechte Gesichtshälfte verläuft - funkelt in der Sonne. Die Pupille ist metallisch blau und das weisse im Auge sieht unecht aus. Es ist auf jeden Fall ein falsches Auge - ob es jedoch Cyberware ist ist unklar, diesen Teil verschweigt er.

An seiner rechten Seite hängt eine Colt M24A2 Water Carbine und an der linken ein Säbel. Der Sebel ist sehr kunstvoll verarbeitet - der Griff ist aus Elfenbein und der gesammte Säbel weisst diverse Grawuren auf - Veves, aber auch Wörter in unbekannten Buchstaben.

Es ist Marrajo Blanco, der Kapitän der Greedy Death - er ist zwar Captain Larrsen unterstellt, geniesst aber trotzdem die Stellung eines Kapitäns.

Er geht zur Steuerbord Seite und stellt sich mit auf dem Rücken verschränkten Armen an der Reling um Cpt. Larrsen mit einem zufriedenem Lächeln zu beglückwünschen.

"Ist alles planmässig verlaufen?" schallt seine rauhe, erfahrene Stimme. Er ist nicht mehr der selbe lockere Typ, der er mal war als er auf der Seahawk gedient hat.

Zwei Matrosen eilen mit einer Planke herbei um den Übergang zwischen den beiden Schiffen zu erleichtern.
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Dogsoldier
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Beitrag Verfasst am: Do März 03, 2005 10:08 pm    Titel: Re: Meanwhile, somewhere in the Caribbean sea [IP] Antworten mit Zitat

"Glatt rein und raus wie´n Aal in´n Rinderschädel!"

Harm spuckt über die Rehling, allerdings nicht in Marrajo´s Richtung:

"Will bei nächster Gelegenheit mal´n Tieftauchen durchführ´n - der Flansch der Backbordwelle hat noch´n Hymen..."
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Rancour
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Beitrag Verfasst am: Do März 03, 2005 10:43 pm    Titel: Re: Meanwhile, somewhere in the Caribbean sea [IP] Antworten mit Zitat

"Arr! Da muessen wir weiter oestlich, hier ist es zu seicht."

Er schaut aufs angeknackste Heck der Greedy Death und deutet mit dem Daumen darauf.

"Ich muss auch noch die kleine in unsere Werft bringen. Die Motoren haben zwar nichts abbekommen, aber der Antrieb ruckelt.
Ich will nicht, dass es ganz ausfaellt wenn wir gerade von irgend 'nem bilge sucker angegriffen werden."


Am Geschuetzturm schraubt gerade Mad William Boon herum - dabei flucht er ziemlich oft. Anscheinend hat sich irgendwas verklemmt.

Ansonnsten sind nur einpaar Leute an Deck - die meisten sind mit reparieren oder auch nur putzen beschaeftigt. Einige stehen auch nur rum, da sie zur Zeit nicht helfen koennen.

Marrajo:
"Lass uns am besten gleich zur Bucht fahren. Auf dem Weg gibt es eine tiefe Stelle - nur einpaar Knoten vom Kurs - und in der Bucht koennen wir uns die Ladung und den Schaden genauer ansehen."

[OP]
"Die Bucht" ist unser Versteck.
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Beitrag Verfasst am: Fr März 04, 2005 10:18 pm    Titel: Re: Meanwhile, somewhere in the Caribbean sea [IP] Antworten mit Zitat

Harm winkt rüber und gibt dann einige Kommandos:

"Auf Manöverstation, Deckwache einsteigen, Kurs Heimat. "

Noch ein letztes Salut zum Schiff, dann lässt sich Harm durchs Luk gleiten und zieht´s über sich dicht.

Im Boot riecht´s nach Schweiß, creolischer und anderweitiger exotischer Küche, Diesel, Waffen und künstlich aufbereiteter Atemluft.

In der Zentrale setzt sich Harm auf den Kapitänsstuhl und lehnt sich entspannt zurück:

"Alle Stationen - Meldung!"

"Sonar klar, kbV."

"Radar klar, kbV."

"Akustik klar, k.V."

Harm schnalzt mit der Zunge:

"Maschine: Beide halbe. Ruder: Kurs 143."

Ein Zittern geht durch das Boot, als die Diesel aufschalten.

"Kurs 143 anliegend." meldet der Rudergänger wenig später.

Harm steht auf und stellt sich vors Periskop: "Periskop raus."

Dann gönnt er sich einen Rundblick, fässt die Greedy death auf, blinkt rüber, dass er in drei Minuten tauchen würde und lässt das Periskop wieder einfahren.

"Alle Stationen, bereit zum Tauchen ohne Alarm. Fluuuuten."

In schneller Folge kommen die Reporte der Tiefenrudergänger und des Maschinenraums rein.

"Deck wird gewaschen, Kap´teen. Boot geht tief."

Rauschen ist zu vernehmen, ein kurzer Schlag, als der Turm See fühlt und das Boot wird langsamer.

"Boot ist tief. Turm überwaschen."

"Auf Periskoptiefe aufkommen - beide halbe. Sonar, was macht Mama Bär?"
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Rancour
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Beitrag Verfasst am: Mo März 07, 2005 1:10 pm    Titel: Re: Meanwhile, somewhere in the Caribbean sea [IP] Antworten mit Zitat

Die genannte tiefe Stelle ist eine grosse Schlucht in der es steil abwärts geht und es mit visuellen Sensoren nach wenigen Metern nichts mehr zu sehen gibt.
Die Sensoren des U-Bootes hingegen kommen bis zum Grund und 'sehen' eine vielfallt an Meeresbewohnern und unzähligen Korallen- und Felsformationen. Über die Schlucht schwimmt gerade eine Gruppe von Haien - ca. 300 Meter von der Horrid Shadow.
In der Schlucht kann man sicher viele Höhlen und andere Verstecke finden - aber diese Stelle ist euch sehr gut bekannt. Ihr habt die Schlucht schon öfters benutzt um eure Beute oder sogar die ganze Horrid Shadow zu verstecken.

Die Horrid Shadow taucht aus dem sonnst azur blauen Wasser - in dem man meint an guten Tagen meilen weit sehen zu können - in den pech schwarzen Abgrund und verschwindet dort für eine kurze Zeit um darauf weiter nord-östlich aus der Schlucht aufzutauchen - auf Periskoptiefe haltend.

Harm hat kurz mitleid mit Marrajo... weil er nicht hier sein kann - unter dem Wasserspiegel. Dabei ist Marrajo ein leidenschaftlicher taucher. Manche behaupten, dass Merrow Blut in seinen Adern fliesst. Andere behaupten, das sein Vater ein von Agwe besessener Serviteur war.

"Mama Bär hält vereinbarten, indirekten Kurs auf Heimat. Arr! Aber ihr Antrieb hört sich nicht gut an."
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Beitrag Verfasst am: Mo März 07, 2005 1:48 pm    Titel: Re: Meanwhile, somewhere in the Caribbean sea [IP] Antworten mit Zitat

"Periskop raus."

Der Mast fährt aus und Harm fässt das Schiff auf - er blinkt, dass er halten wird und lässt das Periskop oben.

"Maschine: beide stop!"

Auf dem "Maschinenschreiber" wird dies unmittelbar nach Befehl quittiert. Und es wird leise an Bord.

"Ganzes Boot Ruhe!"

Die letzten Gespräche verstummen...

"Akustik: Aufnahme 60 Sekunden!"
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Rancour
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Beitrag Verfasst am: Mo März 07, 2005 2:48 pm    Titel: Re: Meanwhile, somewhere in the Caribbean sea [IP] Antworten mit Zitat

Zuerst hoert man ganz deutlich einpaar Walle einige kilometer westlich von euch und einen grossen Tanker 85 kilometer enfernt, der in Richtung Panama Kanal faehrt.

Der Sonar-Offizier stellt die Micros ein um sie auf die Greedy Death zu fokusieren.

Deutlich ist ein klappern im Getriebe zu hoeren. Das Fachmaennische Ohr sagt, dass es zwar in kuerze gewartet werden muss, aber noch nicht katastrofal ist.

Kampfsituationen sollten jedoch vermieden werden - ein Ausfall des Antriebes im Kampf kann verheerend sein.

In eurem Dock in der Bucht laesst sich das Problem aber mit sicherheit beheben.
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Beitrag Verfasst am: Mo März 07, 2005 3:53 pm    Titel: Re: Meanwhile, somewhere in the Caribbean sea [IP] Antworten mit Zitat

"Verdammt Sauzucht!"

Harm geht zum Periskop zurück und teilt seine Erkenntnisse über Blinker mit, ferner weist er auf den Tanker-Kontakt und dessen Kurs hin...
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Rancour
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Beitrag Verfasst am: Mo März 07, 2005 4:55 pm    Titel: Re: Meanwhile, somewhere in the Caribbean sea [IP] Antworten mit Zitat

Die Greedy Death bestaetigt und gibt Zeichen, dass jeder Kontackt mit anderen Schiffen vermieden werden sollte um so schnell wie moeglich mit der Beute die Bucht zu erreichen.

Währenddessen betritt Rogers mit einem Laecheln auf den Lippen die Kombuese in der gerade Doener fleissig die Bestaende prueft.

"Arr! Mein Maedchen! Dich habe ich gesucht.
Capitan Marrajo laesst ausrichten, dass du heute mehr auf den Teller schmeissen kannst um den erfolgreichen Raubzug zu feiern. Und wenn wir in der Bucht sind und das Schiff repariert wird soll mit dem Rum nicht gegeizt werden, savvy?"
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Beitrag Verfasst am: Mo März 07, 2005 5:02 pm    Titel: Re: Meanwhile, somewhere in the Caribbean sea [IP] Antworten mit Zitat

Harm bestätigt und lässt das Periskop einfahren - gibt dann einige Befehle:

"Auf 30 m gehen, beide halbe."

Die Kommandos werden quittiert, wenig später gleitet das U-Boot durch die Tiefsee.

"Sonar und Akustik: Ohren auf!"

Harm fletzt sich in seinen Stuhl:

"Mit so einem zappelden Fisch im Wasser will ich nicht von Haien überrascht werden!"
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Goldmund
berüchtigter Runner
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Beitrag Verfasst am: Di März 08, 2005 12:49 pm    Titel: Re: Meanwhile, somewhere in the Caribbean sea [IP] Antworten mit Zitat

Nachdenklich steht Asian Hands an der Reling und denkt über sein Los nach. Seine Gedanken schweifen zurück zu dem schrecklichen Massacker der Hongs an seinen Freunden und seinem Vater, der Schmerz durchzuckt ihn erneut.

1 Jahr ist es nun her und mein Durst nach Rache wird größer und größer. Aber immerhin habe ich eine fähige Crew, so dass die Rache hoffentlich bald mein sein wird. Vielleicht sollte ich mit Harm oder dem Neuen Captain sprechen, da ich ja in gewisser Weise auch eine Gefahr darstelle, aber das hat Zeit.

Durch ein leichtes Hungergefühl in seinen Gedanken gestört, begibt sich der winzige Asiate in die Kombüse, wo er Rogers und Doener antrifft. Er setzt sein gewinnendes schüchternes Buben-Lächeln auf und spricht Doener an.

"Hallo. Hat vielleicht schon kleines Appetithäppchen für hungrige Asian Hands?"
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Kimba
Secret drake


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Beitrag Verfasst am: Di März 08, 2005 8:26 pm    Titel: Re: Meanwhile, somewhere in the Caribbean sea [IP] Antworten mit Zitat

Die Orkin schaut von ihrem Hackbrett auf, wo sie gerade damit beschäftigt ist, etwas zuzubereiten, von dem man nicht weiß, ob es schon mal in irgeneinem Magen gelandet ist, oder sich doch nur um irgendwelche Extremitäten eines Meeresbewohners handelt.
Sofort entsteht eine Zornesfalte auf ihrer Stir und sie funkelt Asian Handas an. "Warte gefälligst, bis es für alle was gibt. Frefressenes Kind!"
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