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"Die Schatten sehen und überleben"

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Anmeldungsdatum: 17.08.2005
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Beitrag Verfasst am: Mi Aug 24, 2005 2:13 pm    Titel: Re: Mein Charakterkonzept Antworten mit Zitat

Ich hab mir jetzt eine Kurzgeschichte zusammengeschustert und würde gern mal eure Meinung dazu hören. Ich glaub die gibt auch einiges an Einsicht über den Charakter des Charakters(?)

Zitat:

Ich wachte auf, noch bevor der klägliche Rest der Sonnenstrahlen, die sich bis in die Barrens gequält hatten die Straße ganz erhellt hatten. Ein Schuss riss mich aus meinem Schlaf, doch dies lies mich nicht mehr in panischer Angst hochschrecken. Man fuhr nicht mehr zusammen, sobald irgendwo eine Kugel abgegeben wurde, wenn man auf den Straßen aufgewachsen war – es sei denn sie wurde nur einige Meter neben dem eigenen Kopf abgegeben. Ich lies mich zurück in die harte Matratze sinken. Inzwischen spürte ich nicht mehr die alten rostigen Federn, die sie mehr Nagelbrett als Schlafplatz sein ließen. Ich warf einen Blick auf Sarah, ihr gedrungener Körper hatte sich eng an meinen geschmiegt was in mir ein Gefühl aufkommen lies, dass ich weder Erregung noch Abscheu wirklich zuordnen konnte. Es musste wohl irgendwo dazwischen liegen. Dann sank ich wieder in einen erholsamen Schlaf zurück.

Er lag auf einem großen Bett. Es war mit Seide bezogen, rot. Er lag in der Mitte des Bettes, der Stoff streichelte seine raue Haut und hinterließ ein Schaudern, wie die Berührung eines Toten. Die Empfindungen, während er dort lag, so vollkommen entspannt, wanderten von Angst über Wohlbefinden bis hin zu kaum zu unterdrückenden Tatendrang. Er schaute sich um und sah neben dem Bett, das sich für ihn im ersten Moment endlos zu erstrecken schien, jetzt aber einen halben Meter unter seinen Füßen, sowie einen Meter zu seiner Linken und Rechten, endete, einen fünfarmigen Kerzenleuchter stehen. Die Kerzen waren weiß wie Schnee und ihre Flamme hüllte seine Gestalt und die des Bettes in ein warmes beruhigendes Licht. Er wandte den Blick von dem Leuchter ab und schaute sich im Raum um. Doch er konnte nichts erkennen außer schwarzer endloser Leere, die jedoch an einer Stelle von einer Tür unterbrochen wurde. Eine weiße Tür, kaum verziert und von schlichter Gestalt, die während er sie anblickte, in ihm einen Rausch euphorischer Gefühle wachrief. Die Tür öffnete sich und herein trat eine zierliche Gestalt, erst nur ein Schatten, schlank und unscheinbar, erkannte er, als diese Näher kam, die Züge eines jungen Mädchens. Sie kam zu dem Bett – seinem Bett – und setzte sich an dessen Rand. Als sie ihm so nahe kam, stieg ihm ein süßlicher Duft in die Nase. Er hatte noch nie eine echte Rose gesehen, geschweige denn an ihr gerochen, doch dieser Duft konnte nur von einer Rose stammen. Nachdem er den Geruch genüsslich in seine Lungen gesogen hatte warf er einen genaueren Blick auf das Mädchen. Sie trug schulterlanges glattes Haar, dessen Schwärze der des Restes des Raumes, indem er sich befand, genau glich. Ihr Gesicht war von fein geschnittenen Zügen, die dünnen Augenbrauen, die schmale Nase, die vollen Lippen – diese Gestalt war der Inbegriff der Weiblichkeit. Er schaute an ihr herab – sie trug ein schwarzes kurzes Oberteil, welches dem Blick freien Lauf lies und nur das wenigste, aber entscheidende der Fantasie überlies. Sein Blick glitt weiter an ihrer zarten Gestalt nach unten. Sie trug keine Hose, nur schwarze Unterwäsche, die sich eng an ihren wohlgeformten Körper schmiegte. Sie beugte sich zu ihm hinüber und er erhaschte noch einen letzten Blick auf die drei silbernen Ohrringe, die sie trug und deren Anhänger bei jeder ihrer Bewegungen ein zartes >BLING< erzeugten wenn sie aneinander schlugen, dann küsste sie ihn.

Ich kannte diese Geschichte. Ich hatte sie schon hunderte Male erlebt, denn obwohl sie immer nur ein Traum war, schien es mir doch jedes Mal so real, als würde ich jedes Detail in mich aufsaugen können. Ich hatte sie schon hunderte Male erlebt, in anderer Form, niemals war sie gleich gewesen, doch die Handlung war immer dieselbe. Ich wusste schon im ersten Moment indem ich mich im Traume auf dem Bett fand, wie es enden würde, weil es jedes Mal so endete.
Ich schlug die Augen auf und sah Sarah, wie sie in der anderen Ecke des Zimmers hockte, die Beine mit den Armen umschlungen, die Augen leer und ausdruckslos. Sie war blind, doch trotzdem sah sie mehr als andere Menschen nue zu träumen wagten. Ein Lächeln huschte über das Gesicht der jungen Elfe. Ich konnte nicht zuordnen ob es wohlwollend oder verspottend war – das konnte ich nie. „Hast du gut geträumt mein Süßer?“ Drang ihre Stimme in meinen Kopf, während sie weiterhin still in der Ecke saß und ihr Körper nicht die geringste Regung zeigte. Auch ihre Lippen waren verschlossen geblieben, diese schönen Lippen. Meine Gedanken hingen noch dem Traum nach, denn als ich sie nun näher betrachtete verschwand langsam all die Ähnlichkeit, die sie mit dem Mädchen in meinem Traum hatte. Ihre Haare waren zerzaust, man sah ihnen an, dass sie schon seit Wochen nicht mehr gewaschen worden waren. Ihre Gesichtszüge weit weniger fein, zwar immer noch zerbrechlich, nun aber auf eine Weise, die einen erschrecken konnte, war man nicht darauf vorbereitet. Ihre Lippen, nicht mehr sanft und weich wie die Seide auf dem Bett, auf dem ich mir diese Traumgestalt noch vor wenigen Augenblicken genommen hatte, sondern spröde und von tiefen Rissen übersäht. Ihr Körper war in der Wirklichkeit weit weniger wohlgeformt, sondern erschreckend knochig - dieses Mädchen brachte es fertig tagelang weder zu essen noch zu schlafen ohne, dass es sie im Geist beirren konnte. Nur an ihrem Körper sah man die Spuren die dies hinterließ. Ihre Unterarme waren von Schnitten übersäht, aus einer der Wunden tropft frisches Blut. Ein Tropfen lief nun langsam ihren Arm hinunter, ohne dass sie ihm auch nur die geringste Beachtung schenkte. Dies erklärte nun auch den Ursprung meines Traumes, nicht dass ich diesen nach all der Zeit noch in Frage stellte.
„Es hat dir gefallen, nicht wahr?“ Ihre Stimme erklang wieder in meinem Kopf, ohne das sich ihre Lippen auch nur im Geringsten bewegten. „Ich weis, dass es dir Gefallen hat. Es gefällt dir immer, nicht wahr?“ Ich weis nicht warum sie meist nur auf diese Weise mit einem sprach, wahrscheinlich weil sie ihre Stimme dann klingen lassen konnte, wie sie es wollte und so unterbrach meinen Gedanken wieder der verführerisch weiche Ton der Stimme, die eigentlich gar nicht die ihre war: „Du weist, dass du jederzeit haben kannst, wovon du ständig träumst.“ sagte sie und löste damit den Griff um ihre Beine, um sie vor mir ein wenig zu spreizen und sich lasziv zurückzulehnen. Ich stand wortlos auf und machte mich daran aus dem Zimmer zu gehen. Als ich neben ihr stand, blickte ich kalt auf sie hinunter. „Nein“. „Warum?“ Schrie sie mich an, dieses Mal mit ihrer eigenen Stimme, die verzerrt und hysterisch klang. Ich ging wortlos weiter. Ich wusste was nun kommen würde. Ich wusste es, weil es immer so kam, man gewöhnte sich nicht daran, aber man begann damit leben zu können. „Scheiß drauf!“ dachte ich und lenkte meine Schritte aus dem Zimmer hinaus ins Bad.
„Das Bad“ war ein kleiner Raum der früher einmal mühevoll gefliest worden war. Jetzt war da nur noch der Beton und hier und da eine vereinzelte Fliese. In dem Raum standen eine Toilette und ein Waschbecken – eine Dusche gab es nicht. Ich sah in den zerbrochenen Spiegel, der über dem Waschbecken hing. Ich blickte in das Gesicht eines sechzehnjährigen Straßenkindes, das aussah als hätte es die Hälfte seines Lebens auf Drogen verbracht. Unter meinen Augen hatten sich seit einiger Zeit dunkle Ringe angesiedelt und auch der Rest meines Gesichtes hatte schon bessere Tage gesehen. Die Platzwunde an der linken Schläfe war wieder verheilt und war nun nur noch als ein bräunlich roter Grind zuerkennen. Ich musste dringend etwas essen. Meine Haut spannte sich straff über meine Wangenknochen und gab meinem Gesicht ein ungewollt erschreckendes Antlitz. Ich drehte an dem Wasserhahn, in der Hoffnung etwas anderes als eine schwarze übel riechende Flüssigkeit entgegen zu nehmen. Ich wurde enttäuscht.
Ich ging zurück in den großen Raum, der neben dem Bad auch der einzige in dieser Wohnung war. Ich blickte mich kurz um. Der Raum war groß, besaß drei Fenster, die jedoch alle schon zerbrochen waren und nun nur noch aus den eisernen Metallstreben bestanden, die früher einmal das Glas gestützt hatten. Der Putz bröckelte von den Wänden, sofern sich noch solcher an selbigen befand. In einer Ecke des Raumes befand sich eine große Matratze, alt und stinkend, aber in meiner Situation war man froh, wenn man etwas anderes als den kalten harten Boden der Straße zum schlafen hatte. In der anderen Ecke des Raumes standen einige umgedrehte Pappkartons, auf denen meine Sachen lagen. Das meiste davon gestohlen oder aus Mülltonnen gefischt und dann neu zusammengeflickt. Auf der Straße lernt man schnell sich seine Sachen von irgendwoher zu besorgen und wenn man nicht groß genug, nicht stark genug war um die Kleineren in der Hackordnung um ihre Habe zu bringen musste man einen anderen Weg finden um an alltägliche Dinge wie Kleidung zu kommen. Auf einem der Kartons stand eine Kerze. Ich hatte sie vor ein paar Wochen aus dem Laden eines Zwerges mitgehen lassen. Auf der Straße war es für die meisten unabdingbar sich gewisse Fertigkeiten im Stehlen von Alltagsgegenständen anzueignen und so war es für die meisten Ladenbesitzer ebenso unabdingbar Vorkehrungsmaßnahmen gegen Leute wie mich zu treffen. An dem Tag, als ich die Kerze entwendet hatte, meinte es das Glück allerdings gut mit mir. Ich lies sie schnell in der Innentasche meiner Jacke verschwinden und ging dann zum Tresen um bei dem misstrauisch dreinblickenden Zwerg noch eine Schachtel Zigaretten zu kaufen. Er hatte mich wütend angestarrt, während ich mit dem Finger auf die Zigaretten hinter ihm deutete und ihm die Marke nannte, die ich ersteigen wollte. Ich schob es auf die Tatsache, dass er wahrscheinlich erbost darüber war mir nur bis zur Hüfte zu reichen. Ich legte ihm zwei Scheine auf den Tisch und verlies wortlos den Laden während er mir mürrisch über den Bildschirm der Überwachungskamera nachgeschaut hatte. Ich mag diese Kerle nicht. Sie waren vorlaut an Stellen, wo sie besser den Mund halten sollten. Außerdem nahmen sie den geringsten Blick schon als Beleidigung an ihre Körpergröße. Zum Glück traf man hier nur selten einen von ihnen an und wenn man dies doch einmal tat, war es meist nicht schwer ihnen aus dem Weg zu gehen – solange man sie nicht falsch ansah.
Das Seltsame am Leben auf der Straße war die Tatsache, dass die meisten nie Geld für Essen besaßen, jedoch immer welches für Zigaretten, Drogen oder ein Prostituierte. Eines Tages verließ ich morgens meine Unterkunft, die damals noch ein ehemaliges Wachhäuschen unter einer Brücke dargestellt hatte, mit der Gewissheit an diesem Tag dringend einige Scheine beschaffen zu müssen, wollte ich nicht verhungern. Also lies ich mich auf einen der Kämpfe ein, die manche Kerle auf der Straße veranstalteten. Meist waren es ein Ork oder ein Troll die sich von einem Zweiten als die härtesten Kämpfer des Sprawls bewerben ließen. Gewann man einen Kampf gegen sie, strich man genug Geld für eine Woche ein, wenn es einem nicht kurz nach dem Kampf von einem anderen Ganger wieder abgenommen wurde. So hatte ich am Ende des Tages zwar immer noch nichts zu Essen erstiegen, dafür aber einen beachtlichen Beutel Speed, sowie einen gebrochenen Arm. Es war seltsam wie sich die Prioritäten änderten sobald man mehr als nur die ein oder zwei Dollars, über die man normalerweise am Tag verfügte, in der Tasche hatte.
Ich war immer noch nackt, also ging ich zu dem Stapel Sachen hinüber und durchwühlte ihn nach etwas passendem für den heutigen Tag. Groß war die Auswahl nicht. Ich nahm mir ein enges T-Shirt, das aus zwei verschiedenen Shirts zusammengeflickt und mit einem Streifen synthetischen Jeansstoffes verziert worden war, und zog es an. Dazu nahm ich mir eine schwarze Jeans, die an mehreren Stellen zerrissen aber immer wieder von der Innenseite mit weißem Stoff geflickt worden war, um nicht bei der nächsten Bewegung ganz auseinander zu fallen. Nachdem ich die Sachen angezogen hatte, griff ich noch nach der Flasche Deo, die neben meinen Sachen stand – wenn ich mich schon nicht waschen konnte, wollte ich wenigstens nicht auch noch so riechen. „Fühlen sie sich von Männlichkeit belebt – den ganzen Tag“ Ich schenkte dem Werbeslogan auf der Flasche ein müdes Lächeln bevor ich mich großflächig mit dem wohlriechenden Duft einnebelte.
Gerade als ich die Flasche wieder abstellen wollte durchfuhr mich ein brennender Schmerz und ich lies sie fallen. Sie schlug mit einem stählernen Geräusch auf den Boden auf, gleich gefolgt von dem dumpfen Schlag, den mein eigener Körper beim Aufprall auf den Betonboden erzeugte. Der Schmerz wurde immer schlimmer. Er war wie ein großes Feuer, dass nun von meinem Kopf wo es am hellsten gelodert hatte meinen Rück hinunter und sich von dort in jede Gliedmaße meines Körpers brannte. Ich wandte mich vor Schmerz auf dem kalten Beton. Meine Hände krallten sich in meinen Oberarmen fest und hinterließen dort blutende Wunden. Stöhnend vor Schmerz, zwang ich meinen Arm nach der Deo-Flasche zu greifen und sie aufzuheben. Eine letzte Anstrengung, die in meinem Kopf eine Explosion von Schmerzen entfachte, lies mich die Flasche nach Sarah werfen. Ich hörte nur noch den metallenen Klang der Flasche, als sie eine Hand weit entfernt von Sarahs Gesicht die Wand traf. Die Schmerzen hörten augenblicklich auf.
Keuchend erhob ich mich vom kalten Beton. Im ersten Moment waren meine Beine noch etwas unsicher und gingen nur widerwillig ihrem Dienst nach. Ich schaute auf das Mädchen, das nun selbst stöhnend vor Schmerz auf der Matratze lag. Neben ihr lag eine blutige Rasierklinge und aus ihren Unterarmen flossen einige schmale Rinnsale dunklen Blutes. Ihr Gesicht war verzerrt vom Schmerz, an ihrer Schläfe sah ich deutlich hervorgetreten eine pochende Ader. Ich ging zu ihr und kniete mich neben sie. „Ich liebe dich.“ flüsterte sie mit ihrer eigenen, rauen Stimme, bevor sie das Bewusstsein verlor.
Ich stand auf und ging wieder hinüber zu den Kartons, griff in den dort stehenden alten Militärrucksack und zog zwei noch recht sauber aussehende Stoffstreifen und einige andere Sachen heraus. Mit ihnen ging ich zurück zu Sarah und verband ihre blutenden Unterarme – meine Bewegungen waren routinemäßig, es war nicht das erste Mal, dass sie so die Beherrschung verlor. Eigentlich war es mehr etwas Alltägliches und ich fragte mich nur jeden Morgen aufs Neue um welche Uhrzeit sie heut ausrasten würde. Manchmal bedauerte ich es sogar nicht schizophren zu sein. Ich stellte es mir amüsant vor mit meinen ganzen anderen Persönlichkeiten Wetten abzuschließen wann und wie sie denn heut wieder die Beherrschung verlieren und mich angreifen würde. Trotzdem überkam mich auch dieses Mal, wie ich mich über sie beugte um ihre Wunden zu verbinden, diese Gefühl, das mit sagte, dass ich sie brauchte so wie sie mich brauchte und in diesem Moment wurde mir auf einmal bewusst, dass ich einen der größten Fehler begangen hatte, die man auf der Straße machen konnte. Ich fühlte mich für sie verantwortlich und ich wusste, dass – wie verrückt auch immer sie auch sein mochte – ich sie nicht entbehren konnte, weil ich sie auf eine abnormale Art und Weise genauso liebte wie sie mich auf ihre Abnormale Art und Weise liebte. Lächelnd verdrängte ich diesen Gedanken aus meinem Kopfe, erhob mich und ging zum Fensterbrett. Ich sah hinaus in den Sprawl. Auf der Straße sah man nur ein paar Obdachlose, die es nicht so gut getroffen hatten wie ich diese Nacht und selbige daher auf der Straße verbringen mussten. Doch auch ich wusste, dass ich hier verschwinden musste. Es war nicht gut zu lange an ein und demselben Ort zu bleiben und während mein Blick draußen einem stämmigen Ork folgte, der mit seinem Hund durch die Gegend streifte waren meine Hände damit beschäftigt routinemäßig den kleinen Spiegel, den ich in der Hand hatte, zu säubern und ein kleines Häufchen von dem Speed, dass ich noch in der Tasche hatte darauf zu postieren. Schnellen Schrittes ging ich hinüber zu Sarah und nahm die blutige Rasierklinge, die noch auf dem Boden neben ihr lag und säuberte sie mit einem Gefühl der Vorfreude an meiner Jeans. Dann ging ich wieder hinüber zum Fenster und schob mir aus dem weißen Pulver eine zarte gerade Linie zu Recht, warf die Rasierklinge irgendwo ins Zimmer, zog einen der letzten Ein-Dollar-Scheine aus meiner Hosentasche und zog.
… Der Tag konnte beginnen.
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Beitrag Verfasst am: Mi Aug 24, 2005 2:13 pm    Titel: Werbepause


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Anmeldungsdatum: 17.08.2005
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Beitrag Verfasst am: Sa Aug 27, 2005 12:41 pm    Titel: Re: Mein Charakterkonzept Antworten mit Zitat

Ich glaube ich werde Fenrir als Totem nehmen.
Die Nachteile sind zwar enorm, aber ich denke, dass das ganze trotzdem recht interessant wird.

Ich hatte zwar noch den wilden Jäger oder Fledermaus im Gedanken aber Fenrir finde ich eigentlich etwas besser.
Der Charakter muss sich dann eben bemühen einen Spagat zwischen Überleben auf der Straße (was ja leichter ist wenn man nicht immer total agressiv auftritt) und den Idealen des Totem finden muss.



EDIT:
Hat vielleicht jemand Lust sich für den Char was IP auszudenken und zu "leiten"?
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