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Politik der bürgerlichen Mitte?
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Corn
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Beitrag Verfasst am: Di Dez 23, 2014 3:28 pm    Titel: Politik der bürgerlichen Mitte? Antworten mit Zitat

Es geht in den Medien rauf und runter und überall im Internet wird kontrovers diskutiert über "Pegida" und deren Städtischen Auswüchse "Muegida", "Dagida" (übrigens garnicht existent) und wie sie alle heißen.

Da wir Jahrelang die Tradition pflegten uns über solche Ereignisse die Köpfe heiß zu reden wollte ich wissen, was ihr dazu denkt?

Berechtigte Forderungen der bürgerlichen Mitte? Tarnung von Faschisten und Anti Islamisten? oder gar ein real nicht existierender Medienhype?

Ich bin gespannt auf eure Meinungen!
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Beitrag Verfasst am: Di Dez 23, 2014 3:28 pm    Titel: Werbepause


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Thompson
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Beitrag Verfasst am: Mi Dez 24, 2014 9:10 am    Titel: Re: Politik der bürgerlichen Mitte? Antworten mit Zitat

Naja, also das erste was mir auf gefallen ist, das auf den Fotos der Demos ein Farbiger eines der Plakate hällt.
Und ich hab (noch) nirgendwo auf einem der Plakate rechts reißerische Sprüche gelesen welche den Demonstranten unterstellt werden.

Das muß die rechten nicht davon ab halten auf der Welle mit zu schwimmen und das für Ihre belange zu nutzen.

Auf der anderen Seite ist es nun gerade unter den Intellektüllen gerade sehr Chik gegen alles zu Wettern, was auch nur ansatzweise Rechts oder auch nur ein Hauch von Rechts enthällt.

Ich habe Statements von Grünen über SPD bis zu CDU Politikern gelesen und wie bei Politikern üblich schwadronieren sie über diese Bewegung und unterstellen Ihr Dinge die ich nicht nachvollziehen kann.

Versteh mich nich falsch, ich will die Pegidas da nich in Schutz nehmen. Aber ich bezweifle das der durchschnitts Pegida Demonstrant so Nazi-Rechts ist wie Ihm von allen Seiten so hektisch unterstellt wird.

Fakt ist, das Deutschland einfach voll ist. Kaum ein Land hat eine so hohe Bevölkerungsdichte wie die BRD. Wenn die Menschen also Angst haben das wir uns mit den ganzen Asylanten und Zuwanderern die eigene Kultur und Gesellschafft kapputt machen, dann kann ich diese Menschen durchaus verstehen, auch wenn ich Ihre Angst nicht teile. Sind sie aber deswegen gleich rechte Nazis? Ich denke nicht. (Zumindest nicht die Meisten von denen.)

Aber wenn ich Grünen Politiker darüber schwadronieren höhre, das man ja mit solchen Menschen nicht vernünftig reden kann, sorry, dann haben diese Dödel Ihren Job verfehlt. Ich wähle Politiker damit die das Reden übernehmen oder? *g*

Das Problem ist das die Pegidia Leute keinen einheitlichen Block bilden. Frage 3 von diesen Leuten was sie wollen, und Du bekommst 4 verschiedene Antworten. Aber sie dürfen Ihre Meinung vertreten und Kund tun in diesem unseren Land. Das ist Ihr Recht und man nennt es Demokratie. Ich halte es für die Pflicht unserer überbequemen und abgehobenen Politiker mit diesen Menschen zu reden und verstehen zu lernen was die eigentlich wollen. Dafür bekommen die unter anderem Ihre Diäten.
Wenn ich lesen muß das ein Politiker gleich welcher Partei sich weigert sich mit diesen Leuten auseinander zu setzen, dann kommt es mit kalt hoch.

15.000 Menschen hier oder dort klingt nicht nach viel. Aber sie spiegeln meiner Ansicht nach nur den % Satz der bevölkerung wieder, der nicht zu bequem ist bei dem Hundewetter auf die Straße zu gehen. Die Dunkelziffer dieser leute dürfte weitaus höher liegen. Und gerade deshalb halte ich einen Dialog für wichtig. Wenn wir jetzt alle mit dem Finger auf die Zeigen und "Nazies" rufen, und diesen Leuten damit bescheinigen, das sie sich wirklich nirgendwo anders wieder finden, dann haben wir bei der Nächsten Wahl ein echtes Problem. Denn dann werden diverse rechte Parteien plötzlich in den Bundestag ein ziehen, die ich zumindest da nicht haben will.
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Beitrag Verfasst am: Mi Dez 24, 2014 6:28 pm    Titel: Re: Politik der bürgerlichen Mitte? Antworten mit Zitat

Vorweg: die Verwendung das Ausdrucks "Farbiger" sagt imo schon einiges über die Geisteshaltung eines Menschen aus.

Für mich sind Pegida & Co. ein Sammelbecken der Unzufriedenen und Verlierer. Jeder kocht da sein eigenes Süppchen, Anti-Islam, Anti-Islamisten, Anti-Flüchtlinge, Anti-Maut, Anti-Politik, Anti-Medien, Anti-dies und Anti-das. Ich habe in der Berichterstattung sogar ein "Putin - hilf' uns!-Plakat gesehen. So kommt es bei 3 Fragen auch zu 4 Antworten. Zumindest Bogida in Bonn wird von einer bekannten und bekennenden Rechten organisiert.

Deutschland ist keinesfalls voll; wer hat das zum Fakt deklariert, Thompson? Gab es da vielleicht eine Pressekonferenz, in der sich der liebe Herr Bundespräsident an das Volk gewandte und sagte: "Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, Deutschland ist voll!"? Oder ist es Deine Meinung, das Deutschland voll sei? Und wenn dem so ist, woran machst Du das fest?

Bevölkerungsdichte: laut Wikipedia haben 37 Länder, gemessen an der Fläche, eine höhere Bevölkerungsdichte als Deutschland, darunter auch europäische Staaten. Hast Du überhaupt eine Ahnung von dem, was Du das so in den Raum stellst, Thompson?

Wieviele Asylanten und Zuwanderer haben wir denn so im Jahr, Tompson? Hast Du mal einen Tipp, wie viele "die ganzen" eigentlich sind? Und wie und woran machst Du die Islamisierung der BRD fest?

Pegida beruft sich auf "christlich-jüdischen Abendlandkultur", dabei sind in Sachsen nicht mal 20% der Leute kirchlich organisiert. Alle Glaubensgemeinschaften - katholische & evangelische Christen, Zentralrat der Juden, Muslime sowieso - haben sich von Pegida distanziert. Für jeden ernsthaften Christen müsste Pegida eigentlich ein Schlag ins Gesicht sein, da sie das Gegenteil von christlichen Werten fordern oder tun - Hetze, Verleumdung, Ausgrenzung. Auch müsste jeder, der hier in Deutschland aufgewachsen ist und auch nur im Ansatz etwas von 'unseren Werten' wie Nächstenliebe und die Verantwortung der Starken gegenüber den Schwachen gelernt hat, Pegida ablehnen.

Deutschland ist und seine Vorgänger waren schon immer, auch vor dem 19. Jahrhundert schon, ein Einwanderungsland. Das wissen viele Leute einfach nicht. Und diese Einwanderer haben "unsere Kultur und Gesellschaft" schon seit damals, über den Verlauf von 200 Jahren und mehr, mitgestaltet. Was ist also unsere Kultur? Gibt es eine deutsche Kultur überhaupt? Ist die deutsche Kultur in Niederbayern gleichzusetzen mit der deutschen Kultur in Friesland? Was ist mit dem Elsass und Lothringen, dem Sudetenland oder Siebenbürgen? Wie sollen Einwanderer also "unsere Kultur und Gesellschaft" kaputt machen, wenn es das vielleicht gar nicht gibt oder vielleicht mehr etwas wie eine mitteleuropäische Kultur ist? Was macht unsere Kultur denn aus, Thompson? Selbst wenn es etwas wie unsere Kultur gibt, haben wir Deutsche sie sicher nicht allein im stillen Kämmerlein oder auf einer abgelegenen Insel entwickelt - da waren unsere Nachbarn mit Sicherheit beteiligt.

Die Pegida-Leute wollen weder mit Politik noch mit Medien reden, es gibt kein Interesse an Dialog, Thompson. Für Pegida sind Politiker die Lügen-Politiker. Für Pegida sind die Medien die Lügen-Medien. Wie das funktioniert, das sieht man an Deinem Beitrag: Politiker unterstellen Pegida dieses und jenes, Politiker sind pflichtvergessen, überbequem und abgehoben, die Medien unterstellen dieses oder jenes.

"Das Problem ist das die Pegidia Leute keinen einheitlichen Block bilden." Für wen ist das ein Problem, für Pegida oder für die Leute, von denen Du forderst, dass sie mit ihnen in Dialog treten sollen?

Ich zeige nicht mit dem Finger auf Pegida und schreie "Nazis". Ich sehe da eine Mischung aus Unzufriedenen, Verlierern, Versagern, Hohl- und Wirrköpfen, einfachen Geistern, Populisten und Rechten/Nazis. Dass sie ihre Meinung sagen ist legitim. "Aber sie dürfen Ihre Meinung vertreten und Kund tun in diesem unseren Land. Das ist Ihr Recht und man nennt es Demokratie." Dazu sage ich: "Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich." Das nennt man Artikel 4 des deutschen Grundgesetzes. Religionsfreiheit ist Menschenrecht.

15.000 Menschen sind weniger als 3% der Einwohner Dresdens - und damit bis auf die Stelle hinter dem Komma auf dem Level der NPD bei der Stadtratswahl 2014 (2,8%). Ein Wert wie ein schlechter Witz. Dass die Sache trotzdem durch die Medien geistert lässt vermuten, dass sie von mehreren Seiten aufgebauscht wird, weil sie sich gut verkaufen lässt. Die 'Proteste' legen aber auch offen, dass die Politk derzeit keine Antwort hat. Das ist imo ein Versäumnis, und so lange das Thema durch die Medien geistert sollte die Politik es nicht unterschätzen.

Die Bevölkerung Deutschlands bzw. Europas wird sich künftig mit ein paar grundlegenden Veränderungen anfreunden müssen:

1) die Amis, die jetzt fast 70 Jahre die Hand über uns gehalten und uns einiges an Verantwortung abgenommen haben, ziehen diese Hand zurück, weil sie sich auf den Pazifik konzentrieren. Das heisst, dass wir jetzt selbst für unsere Interessen einstehen müssen. Deutschland und Europa müssen ein Rückgrat bilden.
2) Deutschland wird, ob es den Franzosen oder Briten gefällt oder nicht, in Europa tonangebend bleiben. Mit dieser Verantwortung kommen aber auch Pflichten, ob man diese will oder nicht.
3) Unsere Streitkräfte werden - als Teil einer EU-Armee oder wie auch immer - kämpfen müssen. In allen Ecken der Welt. Um unsere Werte und auch unsere Interessen zu verteidigen - weil die GIs nicht mehr bereit sind, das für uns zu übernehmen. Deutschland kann sich da auf lange Sicht weder hinter der NATO, noch hinter der UN, noch hinter irgendwelchen EU-Missionen verstecken - wie man sieht haben Länder in unserer Nachbarschaft auch heutzutage kein Problem damit, militärische Gewalt einzusetzen, um ihre Interessen durchzusetzen.
4) Um mit Staaten wie Russland, China und den USA spielen zu können, werden wir das Spiel in weiten Bereichen so spielen müssen wie sie es spielen - all zu viele Skrupel können wir uns nicht leisten.
5) Die Flüchtlingsströme werden nicht versiegen. Europas Lage prädestiniert es als Ziel für Flüchtlinge aus Nordafrika und Vorderasien, und dort gibt es viele Krisenherde. Vielleicht kommen 2015 noch neue dazu, aus der Ukraine zum Beispiel?
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Corn
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Beitrag Verfasst am: Do Dez 25, 2014 1:11 pm    Titel: Re: Politik der bürgerlichen Mitte? Antworten mit Zitat

Flüchtlingsströme? Das sagt auch etwas über die Geisteshaltung, oder eben nicht Wink

Zumindest sehr ihr Beide ein Versäumnis der Politiker Smile

Übrigens die Parteien die für einen Dialog mit Pegida eintreten sind die AFD und die CSU.

Meine ganz persönliche Meinung zu Pegida:
Die Politik bekommt jetzt die Quittung für 13 Jahre Angst Politik. nach 13 Jahren in denen uns erzählt wurde welche Bürger- und Persönlichkeitsrechte wir abgeben sollen um uns vor dem Terror zu beschützen führt nun nzu einer rechnung, die die Politiker der regierenden Parteien auf keinen Fall zahlen wollen. Auf einmal zeigt sich deutschland öffentlich als Flüchtlings- und Islamfeindliches Land. Klar es geht um eine gruppe und nicht um ganz Deutschland aber es reicht aus um die Flüchtlinge zum Nachdenken zu bringen die die Politiker und Konzerne hier gerne hätten (ausländische Fachkräfte) und damit wird es blöd, denn es schädigt die Wirtschaft, also wird sich die Politik damit zwangsweise auseinander setzen. Spätestens wenn die Arbeitgebervertreter und Lobbyisten öffentlich ihren Unmut kundtun.

Schade nur das nicht laut genug gesagt wird, wer dafür verantwortlich ist (Politiker wie Schäuble oder auch unsere Kanzlerin) Denn die werden sich nicht hinstellen und ihre Angst argumente plötzlich widerrufen.

Noch eins zum Militär: Sorry Surtr aber da bin ich anderer Meinung, denn egal ob Amis oder Deutsche oder Briten oder sonstwer in ein Land einmaschiert um dort die Interessen ihres Landes zu vertreten hat nichst mit "Verteidigung unserer Wete" zu tun. Natürlich geht es dabei um Interessen, ja aber um Werte? Welche Werte sollen das sein?
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Thompson
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Beitrag Verfasst am: Do Dez 25, 2014 1:24 pm    Titel: Re: Politik der bürgerlichen Mitte? Antworten mit Zitat

Ach Surtr, ich habe Deine reißerischen Posts wirklich vermisst. Corn, danke dafür. Smile

@Surtr
Ich sagte ich verstehe die Ängste dieser Menschen, nicht das ich sie teile. Wink

Aber um Dir die Mathematik der Bevölkerungsdichte näher zu bringen,, also das geht so:
Mann nimmt die Bevölkerungsanzahl. (In Deutschland etwa 81 Mio) und teilt sie Durch die Fläche des Landes. (In Deutschland hast Du ca. 357000 Quadratkilometer.)
Un der Wert, den Du dann erhälst, das ist die Bevölkerungsdichte.
In dieser unserer Republik hast Du dann einen Wert von rund 227 Einwhoner pro Quadratkilometer. Ich weiß nicht wo Du her kommst, aber da wo ich her komme ist das viel. Lässt nicht mehr viel Raum für Ökoschutzgebiete oder tagelange Campingausflüge ohne einen Menschen zu treffen. *g*

Um Dir ein paar Vergleichswerte zu geben: Unser Nachbar Polen liegt bei 122, Tschechien bei 134 und Frankreich auf der anderen Seite bei 102, Österreich bei irgendwo unter 100 nur Belgien und die Niederlande haben höhere Werte, die Länder sind aber auch extrem klein. Smile
Also ja, Deutschland ist verglichen mit seinen Nachbarn wirklich verdammt voll. Zumindest wenn man die Grundrechenarten beherrscht. (Sorry aber Du hast gefragt. Tongue )

Desweiternen zählt Deutschland nicht zu den Einwanderungsländern. (Surtr, Geschichte 5 Setzen.)
Von der direkten Nachkrigszeit ab gesehen war Deutschland immer ein Auswanderungsland. *g*
Bzw. die heute beinhaltenden vorgängerländer.
Rate mal warum zB. in Südwestafrika so viel Deutsch gesprochen wird. Die haben das nich alle hier gelernt.
In den USA wäre die Landessprache beinahe Deutsch gewesen. Gab dazu kurz nach de Unabhängigkeit eine Abstimmung. Les Dich mal schlau, ist wirklich interessant. Also Deutschland bzw Zentraleuropa sind alles Auswanderungsländer.
Wenn Du ein richtiges Einwanderungsland suchst. Nimm zB. die USA. Canada. Oder Schweden. (Schweden hat übrigens knapp 22 Einwohner pro Quadratkilometer. Ja die Suchen wirklich Bevölkerung. ) Sind aber gleichzeitig weitaus Anspruchsvoller wen sie rein lassen und wehn nicht. Du darfst in Schweden nicht mal Studieren ohne einen Grundkurs in Schwedisch absolviert zu haben, geschwige denn Dich da Niederlassen.

Auf die Nummer mit den Farbigen gehe ich ma nich ein, ich kome aus einer recht Multikulturellen Großstadt und kenne diverse "Farbige" einige davon nenne ich Freunde. Was Du da rein Interpretierst, das überlasse ich vorweg Dir. Aber ich hoffe, das Du es irgendwann mal lernst nicht vorschnell Schlüsse zu ziehen über Dinge von denen Du keine Ahnung hast. ^^ Keine Angst, in der Regel kommt das mit dem Alter. Wink

Alle Mitglieder der Pegidia als "Sammelbecken von Verlierern" ect. zu bezeichnen ist da ein weiterer Punkt. Ich bezweifle das Du alle kennst und so eine Aussage treffen kannst. Sei es auch nur für Dich. Ich meine ok, wir haben hier nicht nur Religions sondern auch Meinungsfreiheit. Die Meinung lasse ich Dir, aber ich fürchte Du stocherst da leider nur ins Blaue. Also Meiner Ansicht nach, haben diese Menschen einfach nur Angst. Und wenn sich Niemand mit diesen Leuten auseinander setzt, dann werden sie mit dieser Angst Wählen gehen. Und ich unterstelle mal den Leuten, die da auf so eine Demo gehen, und das bei dem Schietwedder, das sie genug politische Motivation haben um auch wählen zu wollen.

Fazit:
Verlierer oder nicht, sie haben Wahlrecht. Wenn sich keiner um einen Dialog mit ihnen bemüht, dann werden die vermutlich nichts wählen gehen, was Dir oder Mir gefällt.

Politiker kriegen unter anderem Ihre Diäten dafür sich mit solchen Leuten zu unterhalten und die Politik Bürgernäher zu machen. Zumindest lese ich aus allen Parteien, das sie sich das auf die Fahnen schreiben. Politik Bürgernäher zu machen.....
Toller Satz. Könnte ich Stunden drüber lachen. Ich bin mir sicher wir haben deshalb eine soooo hoooohe Wahlbeteiligung weil unsere Politik so Bürgernah ist hmm? (Achtung der letzte Part war Sarkastisch gemeint.)

Ich kann einem Menschen nicht seine Angst vorwerfen. Also ich kann das schon, nur Sinn macht das nicht. Smile
Und Ihn dafür "Verlierer" Schimpfen kann ich natürlich auch. Nur Sinn macht das nicht. (Helfen tut es noch weniger.)
Welchen andre (Sinnvolle) Option gibt es?
Ignorieren. (Machts nich besser.)
Gegendemos. (Facht das Feuer nur weiter an.)
Dialog. (Besteht zumindest eine Chance einigen von denen Ihre Angst zu nehmen.)

So und damit fröhliche Weihnachten. Der Braten ruft. Smile
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Beitrag Verfasst am: Fr Dez 26, 2014 5:09 am    Titel: Re: Politik der bürgerlichen Mitte? Antworten mit Zitat

Das habe ich heute von einem Freund erhalten, der es wiederum von einem bekannten erhalten hat.

Was denkt ihr, ist das ein Versuch von pegida virulente Medien für ihre Sache zu nutzen?

Zitat:
Da hat sich Jemand was vom Herzen geschrieben. Und Recht hat sie. Das ist der HAMMER!!! Kommt von einer jungen Lehrerin!

Liebe verantwortliche Landes- und Bezirksschulräte und Politiker, liebe Ausländer! Wenn wir nicht mehr ‚Grüß Gott' sagen dürfen, gibt es nur eine Alternative:  

Ihr habt das RECHT, Deutschland zu verlassen, wenn es euch nicht passt!

Schön langsam sollten auch wir in Deutschland wach werden! Zu Schulbeginn wurden in Stuttgarter Schulen die Kinder von ihren Klassenvorständen informiert, wie man sich in der Gesellschaft zu verhalten hätte. Grüßen, Bitte und Danke sagen, einfach höflich und freundlich sein. Soweit in Ordnung, aber des Weiteren wurde ihnen auch mitgeteilt, dass das uns in Baden Württemberg vertraute ‚Grüß Gott' nicht mehr verwendet werden darf, da das die moslemischen Mitschüler beleidigen könnte.

Dazu kann man als Otto Normalbürger eigentlich nichts mehr anfügen und nur mehr den Kopf schütteln.

Ich kann's gar nicht glauben. Ist aber wahr. Ihr könnt Euch gerne in Stuttgart in den Volksschulen erkundigen.

EINWANDERER UND NICHT DIE Deutschen SOLLEN SICH ANPASSEN!

Ich bin es leid, zu erleben, wie diese Nation sich Gedanken macht darüber, ob wir irgendein Individuum oder seine Kultur beleidigen könnten. Die Mehrheit der Deutschen steht patriotisch zu unserem Land.

Aber immer und überall hört man Stimmen ‚politisch korrekter' Kreise, die befürchten, unser Patriotismus könnte andere beleidigen.

Versteht das bitte nicht falsch, ich bin keineswegs gegen Einwanderung; die meisten kamen nach Deutschland, weil sie sich hier ein besseres Leben erhofften. Es gibt aber ein paar Dinge, die sich Neuankömmlinge, und offenbar auch hier Geborene, unbedingt hinter die Ohren schreiben sollten:

Die Idee von Deutschland als multikultureller Gemeinschaft hat bisher nur eine ziemliche Verwässerung unserer Souveränität und unserer nationalen Identität geführt. Als Deutsche haben wir unsere eigene Kultur, unsere eigene Gesellschaftsordnung, unsere eigene Sprache und unseren eigenen Lebensstil.

Diese Kultur hat sich während Jahrhunderten entwickelt aus Kämpfen, Versuchen und Siegen von Millionen Männern und Frauen, die Freiheit suchten. Wir sprechen hier Deutsch, nicht Türkisch, Englisch, Spanisch, Libanesisch, Arabisch, Chinesisch, Japanisch, Russisch, oder irgend eine andere Sprache. Wenn Sie also Teil unserer Gesellschaft werden wollen, dann lernen Sie gefälligst die Sprache!

‚Im Namen Gottes' ist unser nationales Motto. Das ist nicht irgendein politischer Slogan der rechten Parteien. Wir haben dieses Motto angenommen, weil christliche Männer und Frauen diesen Staat nach christlichen Prinzipien gegründet und entwickelt haben. Es ist also auch nicht abwegig, dies an den Wänden unserer Schulen mit einem Kreuz zu manifestieren. Wenn Sie sich durch Gott beleidigt fühlen, dann schlage ich vor, Sie wählen einen anderen Ort auf der Welt als Ihren neuen Wohnsitz, denn Gott ist nun mal Teil unserer Kultur. Wenn Sie das Kreuz in der Schule empört, oder wenn Ihnen der christliche Glaube nicht gefällt, dann sollten Sie ernsthaft erwägen, in einen anderen Teil dieses Planeten zu ziehen, er ist groß genug. Wir sind hier glücklich und zufrieden mit unserer Kultur und haben nicht den geringsten Wunsch, uns groß zu verändern, und es ist uns auch völlig egal, wie die Dinge dort liefen, wo Sie herkamen.

Dies ist UNSER STAAT, UNSER LAND, und UNSERE LEBENSART, und wir gönnen Ihnen gerne jede Möglichkeit, dies alles und unseren Wohlstand mit uns zu genießen.

Aber wenn Sie nichts anderes tun als reklamieren, stöhnen und schimpfen über unsere Fahne, unser Gelöbnis, unser nationales Motto oder unseren Lebensstil, dann möchte ich Sie ganz dringend ermutigen, von einer anderen, großartigen deutschen Freiheit Gebrauch zu machen, nämlich vom

‚RECHT UNS ZU VERLASSEN, WENN ES IHNEN NICHT PASST!'

Wenn Sie hier nicht glücklich sind, so wie es ist, dann hauen Sie ab! Wir haben Sie nicht gezwungen, herzukommen. Sie haben uns darum gebeten, hier bleiben zu dürfen. Also akzeptieren Sie gefälligst das Land, das SIE akzeptiert hat.

Eigentlich ganz einfach, wenn Sie darüber nachdenken, oder?

Wenn wir dieses Schreiben an unsere Freunde und Bekannten weiterleiten, dann werden es früher oder später auch die Reklamierer in die Finger bekommen. Versuchen könnte man's wenigstens. Egal, wie oft Ihr es empfangt... sendet es einfach weiter an alle, die Ihr  kennt.
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Surtr
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Beitrag Verfasst am: Fr Dez 26, 2014 1:03 pm    Titel: Re: Politik der bürgerlichen Mitte? Antworten mit Zitat

Thompson, bevor das hier ausartet lass' mich Dir sagen, dass ich jede Deiner Behauptungen prüfe. Mach' Dich also bitte vorher schlau.

"Deutschland ist voll" ist also doch eine Meinung. Für Dich sind 227/qkm viel. Steht irgendwo, aber welchem Wert Überbevökerung herrscht? Die BRD 1988 war sehr viel voller als die BRD heute - ca. 60 Mio auf ca. 70% des heutigen Raums. Macht eine Dichte von 250, als deutlich mehr als heute. Wie haben wir das je überlebt, geschweige denn eine starke Nation aufgebaut? Die BRD ist jeute leerer als 1989! Und 100.000 mehr oder weniger machen keinen Unterschied, jedenfalls bei 80Mio Gesamtbevölkerung nicht. Guckst Du hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/Deutschland#mediaviewer/File:Einwohnerdichte_Deutschland.png

Deutschland ist in Teilen extrem dicht besiedelt, in Teilen sehr dünn besidelt. Deutschland hat eine höhere Bevölkerungsdichte als manche Nachbarn, ist aber nicht wie behauptet an der Spitze der Bevölkerungsdichte. Deutschland is mit 227/qkm nicht voll - zwar voller als andere, aber nicht so voll wie wieder andere, und nicht so voll wie die BRD 1989.

Zur Einwanderung/Auswanderung lässt sich so viel sagen, dass Du offenbar doch keine Ahnung hast, wovon Du da sprichst. Auch das statistische Bundesamt sieht es leider, leider anders als Du:

https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/Bevoelkerung/Wanderungen/Tabellen_/lrbev07.html

Wie gesagt, das wissen nur sehr wenige Leute, und vor den Weltkriegen war das auch nicht anders. Klar gab es auch immer Abwanderung, aber unter dem Strich ist Deutschland ein Zuwanderungsland. Schon immer gewesen, und wird es auch bleiben.

Deine Behauptung mit dem Studium in Schweden ist falsch. Guckst Du hier: https://studyinsweden.se/ Da steht alles drin. Nicht ein Wort über eine Mindestqualifikation bezüglich der schwedischen Sprache. Wie kommst Du auf so einen Mist?

Du rechtfertigt die Benutzung eines rassistischen Ausdrucks mit Deinem Wohnort und Deinen Freunden? Ich glaube ich verles' mich hier grad! Darf man Nigger sagen, wenn man einen afroamerikanischen Freund oder Bekannten hat?!? Ich glaube es hackt.

Zu Bürgernähe gehören immer zwei - Politiker und Bürger. Pegida will nicht mit den Politikern reden.

Verlierer ist in gesellschaftlichem Kontext keine Beschimpfung, sondern eine Feststellung. Es gibt eine klaren Unterschied zwischen Verlierern und Versagern. Das hat viel mit Möglichkeiten, persönlichem Einfluss auf den Lauf der Dinge und so zu tun, kannst das ja mal googeln.

Diese Mail gab es 2011 schon einmal, Corn. Eine einfache Datensuche reicht, um das festzustellen. Teile das doch am besten auch Deinem Freund und dessen Bekannten mit - ein Grüß Gott-Verbot gibt es nicht.
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Beitrag Verfasst am: Fr Dez 26, 2014 1:44 pm    Titel: Re: Politik der bürgerlichen Mitte? Antworten mit Zitat

@Thompson:
Lieber ein gefühlt reißerischer Post als faktischer Humbug. Rolling Eyes

@Surtr:
Die Arbeit die du hier reinsteckst ehrt dich. Nur weiter so. Ich lese interessiert mit. Smile
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"Nur der chaotische Geist ist auf der Suche nach der Freiheit." (Jiddu Krishnamurti)
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Corn
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Beitrag Verfasst am: Fr Dez 26, 2014 2:39 pm    Titel: Re: Politik der bürgerlichen Mitte? Antworten mit Zitat

ich habe schon andere Fehler in der Mail benannt und an meinen Freund geschick mit der Bitte es rum zu schicken. Immerhin ist alleine wir hätten ein nationales Moto Humbug!
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Beitrag Verfasst am: Fr Dez 26, 2014 7:59 pm    Titel: Re: Politik der bürgerlichen Mitte? Antworten mit Zitat

Tut mir leid aber das Thema hier lässt mir den Weihnachtstagsbraten hochkommen, was hier für Propaganda, Idiologien und Falschinformation bzw. Unfug, verbreitet wird macht mir echt Sorgen.

Da ich seit über 10 Jahren keinen Fernsehgerät mehr besitze und jede Schlagzeile der deutschen Medienwelt die mich interessiert auch mit anderen internationalen Medien vergleiche, muss ich zugeben das mir diese Partei oder Organisation "Gott sei Dank" entgangen ist.

Aber auch dieser Brief der Lehrerin ist vollkommen kleingeistiger Schrott. Sorry, dass musste raus!
Ja wir sind ein christlicher Staat, ja unsere Wurzeln sind christlich, aber was das Christentum wie auch ALLE anderen Religionen an Verbrechen im Namen ihres Gottes begangen haben, davon wollen wir hier nicht mal anfangen...
"Religion ist Opium für das Volk." Kleines Zitat.
Und genau das ist gerade das was ich seit dem 11. September 2001 so krank an der Welt finde, es ist ein neuer Religionskrieg inszeniert und ausgebrochen, der die Menschen aller Länder vor den eigentlichen moralischen und gesellschaftlichen, so wie lebensbedrohlichen Problemen ablenkt.
Nimmt man den religiösen Fanatismus aus der Rechnung raus, geht es um das Ungleichgewicht von Wohlstand in der Welt, auf Kosten der armen Mehrheit. Und dieser Fakt wird immer und immer größer. Wir werden immer mehr Menschen auf der Welt, werden immer älter, und verbrauchen mehr und mehr der begrenzten Ressourcen, dabei vernichten wir unsere Natur und Lebensgrundlage, in kurzsichtiger Profitgier...
Religion und die Diskussion über selbige ist nur eine Ablenkung, der wahren Probleme. Die aber dem kleinen Bürgertum eh vorenthalten werden, denn hier leben die mehr oder minder fleisigen Menschen, die keine Zeit und Muße haben über ihren Tellerrand hinweg zu schauen und ihren Kopf auch nicht belasten wollen mit Problemen die außerhalb ihres eigenen interlektuellen Vorgartens existieren.
Um das nur noch mal deutlich zu sagen Religion war immer schon Mittel zum Zweck andere Interessen durchzusetzen.
Und da die Kirche auch eine Organisation ist mit Interessen, die über dem Wohle aller liegt und einige bereichert. Müssen wir sie auch nicht in den Schutz nehmen.
Und nur noch mal das Staat und Kirche getrennt sind ist ein positiver Aspekt unserer Demokratie.
Und das Religionsfreiheit ein hart erkämpftes Recht in diesem Staat ist, sollte auch jedem der solche kurzsichtigen Kommentare von sich gibt bewusst sein.
Es heißt: Wir sind das Volk der Dichter und Denker. Dann bitte schön fangt mal an zu denken bevor ihr einfach was zusammen dichtet! Tongue
Die religiösen Kämpfe, aus unserer Geschichte, sind nichts anderes gewesen wie die heutigen. Es ging um Missstände und Ungerechtigkeiten oder Profitgier, alles im Gewand der Religionen.
Wer diesen Faktor durchschaut, sieht schnell wie sehr er die Wahrheit und Gemüter verblendet. Man darf ihn aber auch nicht einfach ignorieren und muss mit ihm jederzeit rechnen, denn auch in der modernen Welt von heute wird mit diesem Mittel des Altertums noch Politik gemacht.

Und zum Thema Einwanderung und fremde Religionen.
Berlin wäre nie zu dem geworden wären die Hugenotten nicht mit offenen Armen aufgenommen worden.
Ja die meisten Flüchtlinge sind keine Sozialschmarotzer, sondern Menschen die sich ihre neue Zukunft aufbauen wollen und dafür auch hart arbeiten und Steuern zahlen, sobald sie es dürfen!

Es wäre schön mal einen Statistik zu sehen wie viele Eingewanderte arbeiten und Steuern zahlen und wie viele so genannte wahre Deutsche (alias Nazis & Co.) von der Stütze leben.

Ein Faktor ist das diese Flüchtlinge und Immigranten jeden Job annehmen und sich nicht zu fein sind. Liegt natürlich an ihren Lebenserfahrungen, sie kennen halt ein anderes Leben ohne Sozialsystem und Menschenrechte. Meist unter ihrem gängigen Namen: "Harte Realität", aber der Name sagt den meisten Deutschen nicht wirklich was, leider! Wie so ein paar Generationen Wohlstand vergessen lassen...

Und diese sogenannte "deutsche Kultur & Tradition", gab es noch nie und wird überall auf der Welt anders gesehen und zelebriert.
Im Großteil der Welt ist bayrisches und deutsches Kulturgut ein und das Selbe. Und es wird auch vieles dazu gedichtet wie das amerikanische Würstchen am Stock, das wohl total traditionell in Deutschland ist.
Man wird übrigens nicht weniger deutsch wenn man Redensarten wie "Grüß Gott" weg lässt. Wink

Das eigentliche Problem ist die Unaufmerksamkeit des Staates und die Vorurteile in der Gesellschaft die weiter geschürrt und fockusiert werden bis sie sich irgendwann als "wahr" raussieben.
Kleine Anekdote: Ein Bekannter von mir ist türkisch stämmiger Deutscher, er ist hier geboren und kann perfekt deutsch, er hat ein sehr gutes Abitur und weiß wie man sich in der deutschen Gesellschaft benimmt und bewegt, aber er ist eben gefangen im System der Vorurteile und Rasterfandung.
Er arbeitet bei seinem Onkel in der Verwaltung der Dönerläden, die seiner Familie gehören. Klingt gleich nach Klischee oder? Ja aber warum? Weil dieser Junge über 300 Bewerbungen in verschiedensten kaufmännischen Bereiche geschickt hat und sofort ausgesiebt wurde, und zwar nur Aufgrund seines Namen und seines Bewerbungsfotos. Seine Bewerbung ist auf deutsch und englisch gewesen und fehlerfrei, aber nach einem halben Jahr ewiger Absagen hat er klein bei gegeben und das Angebot seines Onkels angenommen, nicht weil er das Klischee wollte, sondern weil er nicht mehr dem Staat, seiner Heimat auf der Tasche sitzen wollte.
Er hat mir mal erzählt, wie oft er von der Polizei angehalten oder spontan kontrolliert wird, weil er halt einer Ethnie entspricht, die hier zu Lande sofort als "verbrecherisch" klassifiziert wird.
Und leider kenne ich auch ein Paar Polizisten die mir dieses Vorurteil bestätigen wollen, dabei sehen oder verstehen sie nicht, dass sie es selbst produzieren. Wenn 10 Leute darstehen und nur einer türkisch/arabisch/afrikanisch aussieht, wird dieser kontrolliert. Die anderen 9 deutsch Aussehenden könnten Schwerverbrecher sein, die werden aber einfach weiter geschickt... und so kontrolliert die Polizei & Co. nur dieses Raster und komisch das dann die Justiz Gerichtssäle voller ausländisch klingender Namen hallen.

Und da es Alltag ist fragt der gute Polizeibeamte auch gar nicht mehr nach bzw. denkt nach... sondern nimmt das was er hört und erlebt für die volle Wahrheit auch wenn es in der harten Realität nur ein Bruchteil ist.

So bin auch langsam abgekühlt und hab verdaut.
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Thompson
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Beitrag Verfasst am: Sa Dez 27, 2014 1:33 pm    Titel: Re: Politik der bürgerlichen Mitte? Antworten mit Zitat

@Corn

Also Grundsätzlich hat die arme Frau ja durchaus nen Punkt.
Wem es nicht passt, der darf auch gerne wieder gehen.
Aber den ganzen christlichen Gottes Müll würde ich so nich unterschreiben wollen. Ich hab mich als kleiner Junge mal sehr erschreckt als mir jemand das erste mal "Grüß Gott" entgegen brüllte. Ich dachte der will mich umbringen. (Ich war 8 und wann trifft man Gott um Ihn Grüßen zu können? )
Hmm, bin ich jetzt nen Ausländer? Confused

@Surtr
Du hast das mit der Argumentation noch nicht wirklich drauf oder?
Erst reden wir von Deutschland als traditionelles Einwanderungsland. Ich habe die Zeit nach den WKs extra aus geklammert und Du führst eine Statistik ins Feld die bis 1950 zurück reicht und sagst ich tippe scheiß? *g*

Am Thema vorbei, Geschichte 6 setzen.
Also nur zur Kontrolle, das letzte mal als ich sowas gelernt habe, da fanden beide Weltkriege deutlich VOR 1950 statt. War das in Euren Geschichtsbüchern auch so?

Zu Deiner Erlauchten Information:
Zur Zeit des 30 Zährigen Krieges zB. und auch davor und danach, sind eine Meeeeenge Menschen ausgewandert. Die meisten Richtung neue Welt. Die heutige USA.
Bis 1917 hatte das Deutsche Kaiserreich weitgehende Kolonien in Afrika. Auch da sind nicht unerheblich viele Menschen hin aus gewandert. Aber ja, die finden sich natürlich nicht in einer Statistik wieder die nur bis 1950 zurück reicht. Rolling Eyes

Meine Aussage war, das Deutschland verglichen mit seinen Nachbarn durchaus voll ist. (Damit ist der Begriff hinreichend definiert. Und jede Zahl die ich gepostet habe ist durchaus wahr. Aber da hast Du ja auch nix gegenteiliges gepostet/gefunden wie es scheint.
Bitte Zitiere mich, wo habe ich behauptet das wir an der "Spitze" stehen? Du beginnst in Deinen Reden immer wieder mehr oder weniger angreifend Dinge zu unterstellen die so nie gepostet wurden. Das mit den frabigen mal dazu gerechnet.
Möchtest Du damit irgend etwas Kompensieren?

Aber zurück zum Land.
Aber auch hier weichst Du wieder aus und ziehst einen Staat heran den es so heute ja nicht mehr gibt. Und vergleichst Ihn einfach mal so mit der heutigen BRD. Auch lustig, aber völlig an der Realität vorbei. Damals hatten zB. lange nicht so viele Menschen Autos. Nur um mal ein Beispiel zu nennen. Und um da mal ganz klar ab zu grenzen. Ich habe das in der Zeit Überlebt. Ich bezweifle das Du in der Zeit schon sprechen konntest. Smile

Was die andersfarbigen Mitmenschen an geht. Wir gehen hier im Norden vermutlich generell lockerer damit um. Ich nenne meinen Arbeitskollegen jeden morgen "Schoki" und von Ihm kommt in der Regel "Weißbrot" zurück. Da ist hier ein wenig so wie Ihr Bayern uns "Fischköppe" oder "Nordlichter" nennt. Wir nehmen Euch sowas nich übel. Mann nennt das Selbstironie. Googel das doch mal. Wink

Schweden:
Is doch ganz einfach. Ich kenne 2 Mädels die dort hin sind um da zu Studieren. Und beide mußten die Sprache in einem Grundkurs vorher lernen. Das war Grundbedingung. Kann natürlich sein das mich beide Angeflunkert haben. Aber ich bin nich so schell wie Du darin jemanden der Lüge zu bezichtigen. Sehe es mir nach wenn ich denen das einfach mal so glaube.
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Beitrag Verfasst am: So Dez 28, 2014 3:02 pm    Titel: Re: Politik der bürgerlichen Mitte? Antworten mit Zitat

@UV: Es geht dabei nicht um meine Meinung sondern darum etwas zu entlarven, was ein falsches Bild vermittelt, aber das schrieb ich auch dazu.

Ob die Kirche in diesem Fall der schuldige ist, weiß ich nicht, ich sehe es eher so, dass die Kirche sich mal wieder nicht rührt während die Politik ihre Propaganda benutzt.

@Thompson: Arme Frau? Du bist doch sonst so analysierend und schaust hinter die botschaften. Ich glaube es gibt keine Frau sondern nur eine Idee die die Leute nachfühlen sollen um zu sagen : "ja genau die hat recht!"

Und wer so viel falsche Infos in eine Aussage packt, kann es dann sein, dass die restlichen Aussagen auch in Frage gestellt werden sollte? Ich denke schon! Ich arbeite den ganzen Tag mit Menschen alle nationalitäten und alle zählen unabhängig ihrer Nationalität zu den ausgegrenzten. Einige von Ihnen glauben auch diesen Quatsch der da über Zuwanderer berichtet wird (und sie ignorieren die Zahlen die die Steueeinnahmen durch Menschen ohne deutschen pass in Deutschland eingenommen werden) andere lassen sich nicht durch Hautfarbe und Herkunft leiten sondern sind völlig damit beschäftigt herauszufinden welche Leute gut für sie sind und welche nicht (eine Frage die man viel öfter für sich beantworten sollte)
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Beitrag Verfasst am: So Dez 28, 2014 4:00 pm    Titel: Re: Politik der bürgerlichen Mitte? Antworten mit Zitat

Warum sollte die Kirche das tun? Das ist nicht im Interesse des Unternehmens (ja die christlichen Kirchen sind inzwischen Konzerne, kein Witz und sie sind extrem mächtige man könnte sagen... Mega...)
Je schlechter es den Menschen geht um so gläubiger werden sie, und das heißt Aufschwung im religiösen Sinne!
Und die Trennung von Staat und Kirche hat auch ein enorme Verantwortung von der Kirche genommen, die jetzt beim Staat liegt.
Das Schwierige an der Demokratie ist das Menschen sich aktiv beteidigen müssen, daher ist dieses Denken "Der Staat wird es schon richten!" einfach falsch, man muss genauso aktiv werden wie diese demagogischen Gegenspieler und an die Vernunft der Leute appellieren. Leider ist es nicht so einfach davon aus zu gehen, das die Menschen intelligent und verantwortungsbewusst mit ihren demokratischen Rechten umgehen. Stichwort: Wahlbeteidigung
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Beitrag Verfasst am: Mo Dez 29, 2014 4:32 am    Titel: Re: Politik der bürgerlichen Mitte? Antworten mit Zitat

http://www.ardmediathek.de/tv/Panorama/Kontaktversuch-L%25C3%25BCgenpresse-trifft-Peg/Das-Erste/Video?documentId=25443342&bcastId=310918
Ich bin doch erst einmal ein paar Minuten sprachlos gewesen...

Oh mein Gott sind die Leute beschränkt! Sorry, aber die haben keine Ahnung wovon sie reden. wallbang
Ich sag nicht das sie Nazis sind, aber... es sind einfach schlecht informierte vielleicht auch ungebildete Leute, die nicht über ihren Tellerrand schauen. Und die fremdartige Zusammenhänge ziehen. Nimmt man einzelne Personen sieht man warum sie dahin gehen, es ist der Frust, wie schlechte Rente, und eben Angst vor Veränderung oder latente faschistische Neigungen und ein Haufen Unwissenheit!

Das es in Ostdeutschland beginnt ist auch nicht verwunderlich, die waren von der Art Zuwanderung in der DDR beschützt gewesen, das klingt mMn schon zu negativ, denn diese Ausländer, von denen die reden, sind eben keine, fast alle sind hier geboren, als Kinder oder Enkel der Gastarbeiter die die BRD zu dem gemacht haben was Deutschland heute wirtschaftlich ist. Deshalb statt Verläumnung sollten die Leute diese Menschen eher ehren. Denn wie schon mal gesagt ein Großteil hat für die Rente gearbeitet die diese Ex-DDR-Bürger heute bekommen.

Wer die Zeit hat sollte sich die Lange Version anschauen.
http://www.ardmediathek.de/tv/Panorama/Pegida-Die-Interviews-in-voller-L%C3%A4nge-/Das-Erste/Video?documentId=25442126&bcastId=310918

Fazit: Die Leute sind mit der Gesamtsituation unzufrieden, und geben den Ausländern die Schuld.

Btw: Das "GEZ abschaffen"-Schild ist herrlich, bedenkt man das der Bericht im Ersten gelaufen ist.
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Beitrag Verfasst am: Mo Dez 29, 2014 5:38 am    Titel: Re: Politik der bürgerlichen Mitte? Antworten mit Zitat

Etwas abseits vom Thema: Eine Beobachtung die mir noch Aufgefallen ist, sie geben den Falschen die Schuld. Warum? Es ist nicht der Ausländer vor Ort, der den Arbeitsplatz erhält, es ist eine Maschine... willkommen im Zeitalter der modernen Automatisierung oder der Arbeitsplatz wird einfach wegrationalisiert (nicht mehr gebraucht). Gepaart mit globalisierter Arbeitswelt, d.h. die Arbeit geht in Länder, wo sie nicht so teuer ist wie in Deutschland.
https://www.youtube.com/watch?v=7Pq-S557XQU
Ich hab im Freundeskreis schon einige die in Firmen arbeiten wo mehr als 80% der Arbeit von Bots übernommen werden. Einer meinte sein 10 Mann Team macht heute die Arbeit von 100 Mann, durch programmierte Bots. Klingt momentan noch wie ein Einzelfall, wird aber sichtlich mehr und mehr.

Ach und noch eines zum Thema "Ausländer = Drogen Dealer", wie man in den Berichten/Meinungen von Pediga oft sieht. Das ist auch auf dem eigenen Mist gewachsen, denn Asylanten/Asylbewerber dürfen gesetzlich nicht normal arbeiten, so lange ihre Bewerbung läuft. Und das Geld was sie zum Leben bekommen reicht vorne und hinten nicht, deshalb sind viele automatisch gezwungen irgendwie illegal Geld zu machen und Drogenhandel ist da ein recht einfache Sache.
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